neues Flugblatt der SDAJ

Gepostet am 09/03/2007 Allgemein

Im Downloadbereich gibt es jetzt das neue Flugblatt der SDAJ zum Thema „Bundeswehr raus aus Afghanistan“ als pdf.

Antifaschistische Kundgebung am Guetersloher Hauptbahnhof am 9.3.2007 um 16 Uhr.
Mit dieser Kundgebung wollen wir das immer haeufigere oeffentliche Auftreten von Faschisten in der Guetersloher Gesellschaft kritisieren und gleichzeitig die Oeffentlichkeit zu mehr Courage gegen den immer unertraeglicher werdenden Naziterror bewegen.
Nachdem unsere Innenstadt mit Nazi-Aufklebern zutapeziert wurde, die Vordertuer der Anne-Frank-Schule mit einem Hakenkreuz beschmiert wurde und einer ganzen Reihe von Grabschaendungen auf juedischen Friedhoefen in Schlangen, Obernkirchen und anderen Staedten haben sich die Nazis nun wieder einen haarstraeubenden Auftritt geleistet. Dies alles zwingt uns unweigerlich zum Handeln!

Fuer den 17.03.2007 rufen Neonazis aus dem Umfeld „freier Kameradschaften“ in Zusammenarbeit mit der NPD zum inzwischen vierten Mal innerhalb weniger Monate dazu auf, in Minden aufmarschieren zu wollen. Jedes Mal wurde ihr Aufmarsch vorzeitig abgebrochen oder von ihnen gar selbst abgesagt. Diese vergangenen Erfolge wollen wir wiederholen und rufen dazu auf, auch diesen Naziaufmarsch gemeinsam zu verhindern!

Alles weitere unter Mindenhttp://www.minden.tk/

Obwohl Frauen 52% der Weltbevölkerung stellen verdienen sie nur ein Zehntel des Welteinkommens. In jeder Kultur und in jedem Land kämpfen Frauen um ihre Rechte. Das Ziel, dem Mann gleichgestellt zu sein, ist noch lange nicht erreicht.
Ein kleiner Teil der Geschichte der Frau, die Geschichte des 8. März, wird uns an diesem Bildungsabend näher gebracht.

Die IG-BAU Jugend OWL lädt zum diesem Bildungsabend am 27. Februar 2007, 19:30h in die Büros des IG-BAU Bezirksverbandes OWL (Otto-Brenner-Str. 247, 33604 Bielefeld) ein. Als Referentin ist Frau Bäumer-Möhlmann (VERDI Vorsitzende des Bezirksfrauenrates Bielefeld-Paderborn) zu Gast.

Open Source im Regenwald

Gepostet am 05/02/2007 Allgemein

Digitale Alphabetisierung in Venezuela

Richtig eng für die venezolanische Regierung unter Präsident Hugo Chávez wurde es bislang nur einmal. 2002 versuchten Putschisten – angeführt von konservativer Unternehmerschaft – das Land unter ihre Kontrolle zu bekommen . Zwar vereitelten die zu „ihrem Präsidenten“ haltende Bevölkerung sowie das dem Putschaufruf nicht folgende Militär den Umsturzversuch in jenen Apriltagen, dennoch gaben die alten Eliten des Landes keine Ruhe. Zum Ende des Jahres machten sie erneut einen Anlauf zum Umsturz, einer ihrer stärksten Hebel war, den nationalen Geldhahn zuzudrehen. Die Chávez-Gegner brachten durch Aussperrungen und Sabotageakte die Ölförderung des Landes zum Erliegen. Ihr Kalkül: Wenn die Öl- und damit Geldquellen des Landes versiegen, kommt die Wirtschaft zum Erliegen und dann wird niemand Chávez eine Träne hinterherweinen.

Gegen die NATO-Kriegskonferenz

Gepostet am 19/01/2007 Allgemein

Vom 9. bis 11.2. werden wir der Welt-Kriegs-Elite in München unseren Widerstand entgegensetzen. Denn hier treffen sich Vertreter der NATO-Staaten zur Münchner „Sicherheitskonferenz“.
Offiziell geht es um „Kampf gegen Terror“ und „globale Sicherheit“ wenn die NATO-Staaten und ihre Verbündeten ihr Militär in alle Welt schicken. Mit Krieg wird der Zugang zu Märkten und Rohstoffen erzwungen und die Welt neokolonial aufgeteilt. Der Preis: Die NATO bombardiert in Afghanistan jeden Tag Dörfer und Städte, EU- und US-Konzerne teilen sich im Irak Ölförderrechte und Bauaufträge auf, während das Land in Krieg und Chaos versinkt, israelisches Militär legt mit Unterstützung der NATO-Staaten libanesische Wohnviertel in Schutt und Asche, EU-Truppen unterstützen im Kongo ein autoritäres und korruptes Regime. Genau diese „Sicherheit“ der Herrschenden wird Jahr für Jahr von Kriegsministern, Generälen, militärischen Denkfabriken und Rüstungsindustriellen auf der Münchner NATO-Kriegskonferenz verhandelt.

Die Damen und Herren müssen mit unserem entschlossenen Protest rechnen!

Freitag, 9. Februar 2007, 16 Uhr Kundgebung – München Marienplatz
Samstag, 10. Februar 2007, 12 Uhr Großdemonstration vom Marienplatz

Bildungsabend

Gepostet am 12/12/2006 Allgemein

Liebe Freunde,
hiermit laden wir Euch herzlich zu unserem naechsten Bildungsabend mit dem Thema:

Das Wesen der dialektisch-materialistischen Geschichtsauffassung

Grundlage für unsere Diskussion wird der gleichnamige Artikel aus der UZ vom 10.November 2006 (Ausgabe Nr. 45) S. 15 sein. Wir freuen uns auf Euch und eine gute Diskussion.

Wir treffen uns Mittwoch 20.Dezember 2006 um 19:30 Uhr im DKP Zentrum Bielefeld.

Presse zu den Naziaufmaerschen

Gepostet am 18/09/2006 Allgemein

in der kategorie presse sind die aktuellen pressemeldungen zum naziaufmarsch in guetersloh vom samstag zusammengefasst.
noch mehr infos, auch zu bielefeld und minden gibt es auf hiergeblieben.de und indymedia.de.
ein paar bilder aus der „nw“ gibt es in unserer bildergallerie.

hier der artikel aus der „OWL am Sonntag“.

Naziumzüge in NRW blockiert

Gepostet am 18/09/2006 Allgemein

Bielefeld. Antifaschisten haben am Samstag in Nord­rhein-Westfalen faschistische Demonstrationen verhindert. In Bielefeld blockierten laut Polizei etwa 700 Personen einen Aufmarsch von 150 Neonazis. Zuvor hatten in der Innenstadt fast 5.000 Menschen unter dem Motto „Wir halten dagegen“ gegen die Ultrarechten demonstriert. In Gütersloh gaben etwa 80 Nazis auf, nachdem sich 200 Antifaschisten in den Weg gestellt hatten. In Minden gingen rund 1.500 Menschen gegen Nazis auf die Straße.

Quelle: Junge Welt, 18.09.2006

Neonazis ausgebremst

Gepostet am 18/09/2006 Allgemein

Bielefeld/Gütersloh/Minden (gär/mönt/raho). Etwa 150 Rechtsextremisten haben am Samstag in Ostwestfalen kaum einen Fuß auf die Straße bekommen. Ihre Aufmärsche in Bielefeld, Gütersloh und Minden wurden schon nach wenigen hundert Metern durch Sitzblockaden von Gegendemonstranten gestoppt. Die Polizei, die mit mehr als 2.000 Beamten im Einsatz war, hielt sich zurück. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit räumte sie den Neonazis den Weg nicht frei.

Unter dem Motto „Wir halten dagegen“ beteiligten sich allein in Bielefeld etwa 5.000 Menschen an einer zentralen Kundgebung. Rechtsextreme Gruppierungen „nutzen den Frust und die Perspektivlosigkeit vieler Menschen, um Angst vor Fremden zu schüren“, warnte die Superintendentin der evangelischen Kirche in Bielefeld, Regine Burg. Auch Oberbürgermeister Eberhard David (CDU) ergriff das Wort: „Wir setzen ein eindeutiges Signal. Extremisten haben in Bielefeld keinen Platz“, sagte er.

Zuvor hatten sich in den Morgenstunden am Bielefelder Bahnhof etwa 150 Neonazis aus Hamm, Dortmund, Gütersloh und Schaumburg versammelt. Die Rechtsextremisten wurden von einem großen Polizeiaufgebot abgeschirmt und einzeln durchsucht. Viele trugen Glatzen, schwarze Kappen und T-Shirts mit bizarren Aufschriften wie „Ewig lebt der Toten Tatenruhm“. Der Demonstrationsbeginn verzögerte sich um zwei Stunden. Unter anderem auch deshalb, weil die Neonazis nicht in der Lage waren, die erforderliche Anzahl von acht Ordnern zu stellen. Mehrere Ordner konnten nach Polizeiangaben wegen ihrer Vorstrafen nicht akzeptiert werden.

Gegen Mittag wollten die Neonazis endlich losmarschieren, doch sie kamen nur 200 Meter weit. Dann blockierten etwa 500 Menschen an der Schildescher Straße eine Bahnunterführung. Eine mögliche Alternativroute wurde von etwa 200 linksgerichteten Demonstranten, so genannten Autonomen, versperrt. Zwei Stunden standen die Neonazis still in der Spätsommersonne, dann ordnete ihr Versammlungsleiter Christian Menzer den Rückzug an. Anschließend teilten sich die Neonazis in zwei Gruppen auf und fuhren mit der Bahn nach Gütersloh und Minden. Doch in diesen beiden Städten wurden sie ebenfalls schnell ausgebremst. Weil Gegendemonstranten die genehmigte Demonstrationsroute der Rechtsextremisten blockierten, wurden diese in Minden von der Polizei in ein abgelegenes Gewerbegebiet geleitet.

In Gütersloh setzten sich ebenfalls 250 zumeist junge Menschen auf die Straße. Kurz darauf traten die Neonazis auch hier den Rückzug an. Anschließend beschwerten sie sich in allen drei Städten bei der Polizei, weil diese aus Gründen der Verhältnismäßigkeit die Gegendemonstranten, deren Zahl in Gütersloh und Minden insgesamt etwa 2.000 betrug, nicht aus dem Weg geräumt hatte. Bei einer Räumung seien jedoch Ausschreitungen zu befürchten gewesen, deshalb habe die Einsatzleitung davon nach längerer Beratung Abstand genommen, sagte ein Polizeisprecher.

Insgesamt wurden bei den Demonstrationen 13 Personen vorläufig in Gewahrsam genommen. Gegen zwei Personen wurde unter anderem wegen Steinewerfens Anzeige erstattet.

Quelle: Neue Westfälische, 18.09.2006