Esther Bejarano hat dank der Musik Auschwitz überleben können. Mit 92
Jahren verwirklicht die Sängerin einen Traum und gibt mit ihrem Sohn
Joram und der Rap-Gruppe Microphone Mafia Konzerte auf Kuba. Dort hört
man mit Staunen ihre Lebensgeschichte, und Esther bekommt endlich
Antwort auf die Frage, ob das revolutionäre Kuba den Antisemitismus
beseitigt hat.

Der Film von Tobias Kriele dokumentiert auf einfühlsame Weise Esther Bejaranos Begegnungen auf Kuba und ihren Traum von einer Welt, deren Himmel für alle, die unter ihm leben, gleichermaßen aufgeht.

Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit im Anschluss an den Film mit dem Regisseur Tobias Kriele über den Film und die Erfahrungen auf Kuba ins Gespräch kommen zu können und laden herzlich dazu ein.

Diesen Monat wollen wir uns „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“ anschauen, ein Brecht-Film aus dem Jahre 1932 mit Musik von Hanns Eisler. Er handelt von der Arbeiterfamilie Bönicke, die während der Weltwirtschaftskrise aus ihrer Wohnung vertrieben wird und daher in die Gartenkolonie „Kuhle Wampe“ im Osten Berlins ziehen muss. Der Film setzt sich dabei mit Arbeits- und Wohnungsnot, sowie auch mit den grundlegenden kapitalistischen Gegensätzen, auseinander.

(Diesen Monat wurde der Rote Kinoabend vorgezogen, im Mai findet er jedoch wieder ganz normal am letzten Montag statt!)

Diesmal wollen wir uns einen satirischen Film aus dem Jahre 1964. „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben“ (Originaltitel: Dr. Strange Love) ist ein Film über einen verrückten US-Air-Force-General, der einen Atomkrieg gegen die Sowjetunion auslösen will. Diese Parodie gegen den Wahnsinn der Politik und des Krieges bewegt, stößt an und fordert so einigen Humor.

Die nächsten Termine sind vorraussichtlich:

30. April – Kuhle Wampe

28. Mai – Sturm auf Festung Brest

25. Juni – eine Reportage von Tobias Kriele

30. Juli – Die Reise des jungen Che

Am 13./14. Januar 2018 findet, wie jedes Jahr, wieder die Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt und die Luxemburg-Liebknecht-Lenin(LLL)-Gedenk-Demonstration in Berlin statt, die mehr als ein jährlicher Trauermarsch ist: Sie ist ein Bekenntnis zu den Ideen der verstorbenen Revolutionäre und Ausdruck des Widerstands gegen imperialistische Kriege.

Zu diesem Anlass zeigen wir im Potemkin „Solange Leben in mir ist“, eine DEFA Filmbiografie, die sich mit dem Leben Karl Liebknechts in den Jahren 1914 bis 1916 und dem politischen Kampf gegen den Krieg befasst.

Wir freuen uns auf einen informativen roten Kinoabend und gute Gespräche!

**Du bist interessiert an einer gemeinsamen Anreise zur LLL-Demo und Konferenz? Wir fahren gemeinsam in einem Bus! **

Karten für Anreise, Rosa Luxemburg-Konferenz inklusive Übernachtungsmöglichkeit und Party am Samstagabend gibt es vor Ort oder kontaktiert uns über Facebook.

Weitere Infos über sdaj.org und lll.sdaj.org