Diese Podiumsdiskussion ist beim Jugendkongress 2014 (http://jugendkongress2014.de) entstanden. Leider ist lediglich der erste Teil der Eingangsstatement mitgeschnitten.

Am Dienstag den 07.10, ab 18 Uhr findet unser monatlicher Bildungsabend, im Jugendzentrum Bauteil5 statt. Diesmal wollen wir mit euch anhand unserer Broschüre zur DDR, eine Aufarbeitung der Geschichte und die Errungenschaften der DDR diskutieren.

Die DDR ist Vergangenheit. Soviel steht fest. Der 9. November, der Fall der Berliner Mauer, jährt sich 2014 zum 25. Mal. 2015 ist der 03.Oktober, der „Tag der deutschen Einheit“, an der Reihe. Eine ganze Generation ist herangewachsen, für die die DDR bloß noch Geschichte ist. Vergangen und vergessen? Auch 25 Jahre später gibt es noch Unterschiede zwischen Ost und West, vom niedrigeren Lohn, bis zum (noch) besseren Angebot an Krippenplätzen. Und auch Politik, Medien und Schule sorgen dafür, dass die DDR nicht vergessen wird. Ein „Unrechtsstaat“ soll die DDR gewesen sein und freuen sollen wir uns, in der so freiheitlichen Bundesrepublik aufgewachsen zu sein. Da wollen wir mit dieser Broschüre nochmal genauer hinschauen. Dabei interessieren uns nicht nur die großen Daten, an die immer wieder erinnert wird. Uns interessiert auch, was eigentlich zwischen diesen Daten passiert ist, wie die Menschen in der DDR gelebt und gearbeitet haben und wir wollen auch die großen Ereignisse aus diesen gesellschaftlichen Verhältnissen heraus verstehen lernen.
Aber sollte ein sozialistischer Jugendverband sich nicht lieber um das kümmern, was für Jugendliche heute wichtig ist? Keine Ausbildungsplätze, keine Übernahme, Leiharbeit und Befristung, miese Vergütungen, Lernstress und zu große Klassen. Von Kriegen, Nazis und Rassismus ganz zu schweigen.
Aber genau deswegen beschäftigen wir uns mit der DDR. All diese Kämpfe, die wir heute führen müssen, bleiben Flickwerk, wenn sie keine gemeinsame Perspektive haben. Diese Perspektive ist für uns der Sozialismus. Damit wir diese Alternative zum Kapitalismus vergessen, wird auf die DDR eingeschlagen. Gerade darum haben wir allen Grund uns der DDR mal aus unserer Sichtweise anzunehmen.

„Ein anderes Deutschland war möglich. Wir, die DDR und eine Zukunft ohne Kapitalismus“, 36 Seiten, 1,- Euro, erhältlich bei der SDAJ-Gruppe in deiner Stadt oder im jW-Shop. Check jungewelt.de

Mauer, Stasi, alles grau – so sollen wir die DDR sehen. Zum 25. Jahrestag des „Mauerfalls“ am 9. November werden wir wieder einmal erklärt bekommen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war, dass Freiheit und Sozialismus einander ausschließen, dass es keine Alternative zu parlamentarischer Scheindemokratie und angeblich sozialer Marktwirtschaft gibt. Mit der Broschüre „Ein anderes Deutschland war möglich. Wir, die DDR und eine Zukunft ohne Kapitalismus“ stellt die SDAJ ihre Sicht auf die DDR dar. In vier Abschnitten fragt die Broschüre: Was ist an der herrschenden Meinung dran, welche Interessen stehen dahinter? Was bedeutet der Sozialismus für den einzelnen, wieso war der Weg vom Arbeiterjugendlichen über eine gute Ausbildung in eine verantwortliche Position so typisch für den anderen deutschen Staat? Wer hat durch das Ende der DDR etwas gewonnen, wer hat verloren, was waren Gründe für das Scheitern der DDR? Und: Ist das Ende der DDR auch der Untergang des Sozialismus? Die Broschüre lässt junge Menschen aus dem Osten und solche, die die DDR mit gestaltet haben, zu Wort kommen, sie stellt die Entwicklung der DDR in ihren historischen Zusammenhang und ergänzt dies durch kurze Beiträge zur marxistischen Theorie. Für die SDAJ zeigen die Erfahrungen der DDR: Trotz aller Fehler und Schwächen ist der Sozialismus das Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Wie wir die DDR zu sehen haben, wollen wir uns nicht von Joachim Gauck und der Bild-Zeitung vorschreiben lassen.

„Ein anderes Deutschland war möglich. Wir, die DDR und eine Zukunft ohne Kapitalismus“, 36 Seiten, 1,- Euro, erhältlich bei der SDAJ-Gruppe in deiner Stadt oder im jW-Shop. Check jungewelt.de

Am Samstag den 30. August 2014 trafen sich einige SDAJlerInnen in Gütersloh, um bei der landesweiten Aktion gegen Leiharbeit, gemeinsam einige Ausbeuter zu outen.
Im Visier standen die über Dreißig Leiharbeitsbuden in der Innenstadt von Gütersloh, die in den letzten Jahren immer mehr an Raum gewinnen und die prekäre und unsichere Situation, von jungen Menschen ohne Ausbildung oder festen Arbeitsplatz ausnutzen können.
Für die Aktion wurde ein Infostand aufgebaut, an dem sich Interessierte mit Sprühdose und Schablone kreativ auslassen und über die Aktion informieren konnten. Neben dem Stand wurde zur selben Zeit ein Sklavenmarkt eröffnet, auf dem junge LeiharbeiterInnen zum Verkauf angepriesen wurden. Darunter waren eine junge Schulabgängerin, ein junger Facharbeiter, sowie ein Langzeit Arbeitsloser und eine junge Frau, aus der ehemaligen Stammbelegschaft, die sich für zwanzig Prozent weniger Lohn und unbezahlten Überstunden, an den Unternehmer bringen wollten.
Der Sklavenhändler erfüllte seine Aufgabe perfekt und pries die Leiharbeit als „Billig, billig, billig…“ an und stellte satirisch heraus, dass Leiharbeit viele Vorteile hätte, die jedoch nur den Unternehmen zugutekommen würden. Die Aktion brachte einige Passanten zum Grübeln, die auch direkt das Gespräch mit uns suchten, um uns von ihren Erfahrungen zu erzählen.

Sklavenmarkt Theater in der Gütersloher Innenstadt
Sa.30.08.14 – 13 Uhr – Berliner Str. – Ecke Tschibo/Vero Moda

Wir die SDAJ Gütersloh veranstalten am Samstag – 30.08, ab 13 Uhr in der Innenstadt, Berliner Str.- Ecke „Tschibo&VeroModa“, ein Sklavenmarkt Theater, mit anschließenden Redebeiträgen, um die miesen Arbeitsbedingungen der Leiharbeit und anderen prekären Beschäftigungsformen, hier vor Ort zu outen.

Im Rahmen unserer bundesweiten Kampagne „Unsere Zukunft statt Eure Profite!“, fiel bei der Recherche zu den lokalen Ausbildungs-&Arbeitsbedingungen schnell auf, dass die Leiharbeitsbranche in Gütersloh, einen extrem großen Anteil im bundesweiten Vergleich darstellt. Das hat uns nicht verwundert, denn schließlich sind hier große Konzerne, wie z.B. in der Druckindustrie oder im Fleischgewerbe, die sich Jahr, für Jahr ihre Extraprofite durch Leiharbeitsfirmen sichern. Die LeiharbeiterInnen jedoch erleben dafür, unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen, was es bedeutet Tag für Tag auf Abruf zu sein, 40% weniger zu verdienen, unbezahlte Überstunden zu schieben und keine Chance auf Übernahme im Betrieb zu haben.

Während die Leiharbeitsbranche in Gütersloh boomt, bleibt auch die qualifizierte Ausbildung immer mehr auf der Strecke. Häufig wenden sich die Unternehmen nicht an das Arbeitsamt, für neue Bewerber, sondern direkt an die Leiharbeitsfirma. Und wenn man nach einer 3 jährigen qualifizierten Ausbildung, nicht übernommen wird, bleibt meistens nichts anderes, als seine Arbeitskraft, an die modernen Sklavenhändler zu verkaufen! Das bestätigen auch bundesweite Zahlen des DGB, die angeben, dass mehr als die Hälfte der LeiharbeiterInnen unter 35 Jahre alt sind.

Der Ausbildungsstellenrückgang, Hartz4, Niedriglohnsektor, Tarifunterwanderung, Werkverträge und der gleichzeitige Leiharbeitsboom zeigen auch auf, dass dies ein politisch gewollter Gesamtprozess auf dem Arbeitsmarkt ist, der die Rechte der Arbeiterklasse Stück für Stück aushebelt und vor allem der Spaltung dient. Denn nichts fürchten die Herrschenden mehr, als eine organisierte Arbeiterklasse, die für ihre Rechte kämpft. Der Kampf um ein Ausbildungsgesetz und ein Verbot von Leiharbeitsfirmen, muss daher von allen ArbeiterInnen und Arbeitern gemeinsam geführt werden! Allein auf der parlamentarischen Ebene werden wir nicht viel erreichen können, denn die Vertreter des Kapitals kennen viele Wege, die Gesetze wieder zu umgehen.
Lasst uns in die Offensive gehen, für unsere Rechte und gegen alle Ausbeuter!

Deshalb:
– Kämpfen wir gemeinsam für unsere Zukunft statt ihre Profite!
– Für ein gesetzliches Verbot von Leiharbeit, Werkverträgen & Hartz4!
– Für ein Ausbildungsgesetz welches den Interessen der arbeitenden Jugend und nicht den Kapitalisten dient!

Kein Geld, schlechte Arbeit, unsichere Zukunft?
Ausbildung und Arbeit sind oft kein Zuckerschlecken. Das beginnt bei der oft langen, und in manchen Fällen auch vergeblichen Suche nach einem Ausbildungsplatz, geht über fehlende Praxisanleitung, Schulgebühren, Überstunden, geringe Vergütung und schlechte Ausbildungsqualität und endet bei einer nur befristeten oder garkeiner Übernahme. Aber muss das so sein? Und wenn nicht, wieso sind dann Berichte über ausbildungsfremde Tätigkeiten, hohe Ausbildungsabbrecherquoten und Auszubildende, die ihr geringes Einkommen mit Hartz 4 aufstocken müssen, inzwischen eher die Regel als die Ausnahme? Wer profitiert von derartigen Zuständen und was lässt sich dagegen tun? Weshalb ist es auch für Kolleginnen und Kollegen im Metallbereich wichtig, was die angehende Friseurin oder der Bäckerazubi verdienen und zu welchen Bedingungen sie arbeiten? Wo liegen die Perspektiven und Grenzen von Gewerkschaftskämpfen im Kapitalismus?

Diesen Fragen wollen wir auf unserem Jugendkongress zur Ausbildungssituation und für ein allgemeines Ausbildungsgesetz gemeinsam anhand von verschiedenen Workshops und Diskussionsrunden auf den Grund gehen.

Geplante Workshops u.a.:

– Lehrjahre sind keine Herrenjahre – Azubis als billige und rechtlose Arbeitskräfte

– Überflüssige Jugend – Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildungsplatzmangel inEuropa

– Jung, prekär, weiblich – Die Prekarisierung der Arbeitswelt und die Lage junger Frauen

– Rassismus am Arbeitsplatz – Probleme migrantischer KollegInnen

– Ausbeutung mit System – Wie Staat & Konzerne von unserer Arbeit profitieren

– Antikapitalistische Perspektiven in Gewerkschaftskämpfen

Abschließende Podiumsdiskussion „Ausbildungsgesetz statt Ausbildungspakt“

weitere Infos&Anmeldung:
http://jugendkongress2014.de/

Sowjetischer Soldatenfriedhof Stukenbrock-Senne, Senner Straße

Sonnabend, 6. September
14.00 Uhr Friedhofsführungen
15.00 Uhr Kranzniederlegung

Gedenkansprachen:

Roman Franz Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW
Lühr Henken Berliner Friedenskoordination
Arno Klönne Soziologe Paderborn

Das Jahr 2014 hat viele Gedenktage. Dazu gehört besonders die Erinnerung an den Beginn des I. Weltkrieges vor 100 Jahren und des II. Weltkrieges vor 75 Jahren.
Nie darf vergessen werden, wie viel Leid und Elend der Menschheit mit diesen Kriegen angetan wurde. Das „Nie wieder Krieg und Faschismus“ von 1945 sollte als stete Mahnung an die Überlebenden und die kommenden Generationen verstanden werden.
1990 schien der Kalte Krieg zwischen West und Ost friedlich beendet zu sein. Die Gegenwart zeigt, dass das nicht von allen Beteiligten so gesehen wurde. Die NATO erweiterte entgegen der damaligen Erwartungen ihren Einfluss nach Osten. Ihre Truppen stehen heute an den Grenzen Russlands. Eine beispiellose Einmischung von Politikern der USA und der EU in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und das Streben nach Eingliederung dieser ehemaligen Sowjetrepublik in die Strukturen der EU sieht Russland offenbar als Bedrohung. Nicht gegen, sondern nur mit Russland ist der Friede in Europa zu sichern. Die deutsche Außenpolitik sollte das als ehernen Auftrag aus der Geschichte vorleben!
Es darf nie vergessen werden, das die Völker der damaligen UdSSR für die Befreiung Europas und Deutschlands von der Naziherrschaft über 20 Millionen Tote zu beklagen hatten. Dazu gehören auch die 65.000 im Lager 326 VI-K in Stukenbrock von Deutschen zu Tode gequälten sowjetischen Kriegsgefangenen, die in der Erde des heutigen Sowjetischen Soldatenfriedhofs ruhen.
In der Zeit des Kalten Krieges ließ die CDU- NRW Landesregierung 1954 die Glasplastik, die eine rote Fahne symbolisierte, von dem Denkmal auf dem Friedhof entfernen. Das Denkmal hatten die Überlebenden für ihre toten Kameraden errichtet. Die rote Fahne war ihr Symbol des Sieges über Hitlerdeutschland.
Bis heute wurde, trotz erklärter Absicht der Landesregierung, das Denkmal in seiner ursprünglichen Form wieder herzustellen, nichts dergleichen getan. Die Feindbilder aus der Zeit des Kalten Krieges sind offenbar bis heute nicht überwunden. Dieses Verhalten widerspricht den Absichtserklärungen führender deutscher Politiker.
Wir fordern:

– Schluss mit dem Kalten Krieg gegen Russland!
– Deutsche Außenpolitik muss Friedens- und Entspannungspolitik sein!
– Ob in Syrien oder der Ukraine: Alles ist zu tun für friedliche Konfliktlösungen!
– Rüstungsexporte stoppen, denn Rüstung begünstigt Kriege!
– Keine Modernisierung der USA- Atomwaffen, sondern ihren Abzug!

UND SORGET IHR, DIE IHR NOCH IM LEBEN STEHT, DASS FRIEDEN BLEIBT, FRIEDE ZWISCHEN DEN MENSCHEN, FRIEDE ZWISCHEN DEN VÖLKERN!

In diesem Sinne laden wir ein zu einer Mahn- und Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag am Sonnabend, dem 6. September 2014 auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock.
Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock e.V.

weitere Infos: http://blumen-fuer-stukenbrock.de/


Jung,billig,prekär?! – Ausbeuter outen,Her mit dem Ausbildungsgesetz!
Info+Diskussionsveranstaltung zur Ausbildungssituation in Gütersloh & OWL
18.08.14 – 18 Uhr – Jugendzentrum Bauteil 5

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

immer mehr junge Menschen in Deutschland landen auf dem Abstellgleis der Wirtschaft: Sie finden keine Ausbildung, werden in Maßnahmen gesteckt und finden sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen wieder. Politik und Wirtschaft sprechen vom Fachkräftemangel aber tatsächlich bilden nur noch 21 Prozent der Betriebe überhaupt aus, während über 83.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz dastehen.

Davon können auch wir hier in der Region ein Lied singen. Die Bundesagentur für Arbeit in Bielefeld meldete für ihren Agenturbezirk einen Rückgang der Ausbildungsstellen von 8,4%. Besonders betroffen ist das verarbeitenden Gewerbe (-8,8%) und speziell der Maschinenbau (-18,6%). Aber selbst wenn man zu den glücklichen gehört die einen Ausbildungsplatz bekommen haben, wie viele können schon behaupten ihren Wunschberuf erlernen zu können, wer kann von seiner Ausbildungsvergütung tatsächlich leben und weiß, dass er danach eine sichere Zukunft in seinem Job hat.

Wir, die SDAJ Gütersloh laden deshalb, zu einer Informations & Diskussionsveranstaltung, unter dem Motto: „Jung, billig, prekär?! – Ausbeuter outen! Her mit dem Ausbildungsgesetz“ am 18.08 um 18 Uhr, im Jugendzentrum „Bauteil 5“ ein, um mit jungen Azubis und aktiven GewerkschafterInnen ins Gespräch, über die Ausbildungssituation in den Betrieben hier vor Ort zu kommen.

Als Referentin freuen wir uns über „Janina Hirsch“ (DGB Jugendbildungsreferentin aus Bielefeld), die zum einen den aktuellen DGB Ausbildungsreport NRW vorstellen wird, sowie
über ihre langjährige Erfahrung als aktive Gewerkschafterin berichten wird.

Über das und vieles mehr wollen wir mit euch diskutieren…
weitere Infos: www.sdaj.org/zukunft-statt-profite

Das größte Fest der Linken in Deutschland, das UZ-Pressefest, endete am Sonntagabend (29.06.) zum 18. Mal. Gemeinsam mit »see red!«, einer Düsseldorfer Regionalgruppe der Interventionistischen Linken, und der Naturfreundejugend NRW hat die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) den Jugendbereich auf dem Volksfest der Deutschen Kommunistischen Partei organisiert. In einer Pressemitteilung zieht der Jugendverband nun Bilanz: Über das Wochenende verteilt haben sich mehrere hundert Jugendliche am Programm beteiligt. Sie machten einen kleinen aber prominenten Anteil der mehreren zehntausend Besucher die trotz strömenden Regen in den Revierpark nach Dortmund kamen.

Das Programm im Jugendbereich des Pressefests war breit gefächert und lockte auch viele Erwachsene in die Diskussionszelte. Mit dabei waren ein Tribunal gegen Ausbildungsplatzkiller, Expertengespräche zu den imperialistischen Einmischungen in die Ukraine, Podiumsdebatten zu Herausforderungen antifaschistischer Initiativen, ein Blockadetraining zu Blockupy, Workshops zur Bildungspolitik und vieles mehr. Kulturelle Höhepunkte des Jugendprogramms waren ein Antifajugendkonzert am Freitagabend mit Campania Bataclan (Bochum), Bandista (Istanbul) und Xaiko (Baskenland). Auftritte von Mc Albino und den Coconut Butts, Lesungen von Dietmar Dath aus seinem Werk »Maschinenwinter« und von einem fiktiven Känguru aus den beliebten Büchern von Marc-Uwe Kling sowie eine Feuershow der Gruppe Evil Flames rundeten das Kulturprogramm im Jugendbereich ab.


Seit 1974 lassen es sich die Kommunistinnen und Kommunisten nicht nehmen, mit dem Pressefest der DKP-Wochenzeitung „Unsere Zeit“ einen politischen und kulturellen Gegenpunkt zu Entsolidarisierung, Kommerz und Kapitalismus zu setzen. Die SDAJ richtet auch dieses mal wieder den Jugendbereich auf dem UZ-Pressefest aus.

Mit politischen Runden, Musik, Spiel- und Spaß, günstigem Essen und Getränken, wollen wir ein Wochenende miteinander diskutieren, uns kennenlernen und feiern. Gäste aus der ganzen Welt kommen auf Einladung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) an diesem Wochenende in Dortmund zusammen.

Programm

Die SDAJ bietet folgendes Programm an (genauere Beschreibungen folgen noch)

Freitag Abend: Antifa-Jugendkonzert (Xaiko//Compania Bataclan//Bandista)

Samstag
10.45-11.45 Café International
10.45-11.45 Warum brauchen wir eine kommunistische Partei?
12.00-13.00 Antifaschistische Aktion heute
12.00-13.00 Imperialismus live
13.15-14.15 Festung Europa
13.15-14.15 Aktiventreffen für SchülerInnen und Arbeiterjugendliche
14.30-15.30 Bildung statt Schule
14.30-15.30 Die SDAJ stellt sich vor
15.45-17.45 Jugendtribunal: Ausbeuter outen!
15.45-17.45 Lesung mit Dietmar Dath
18.00-19.00 Verbandstreffen der SDAJ
danach Konzert und Party

Sonntag
11.00-12.45 Ausbildung erkämpfen – Her mit dem Ausbildungsgesetz!
11.15-12.45 Nazifreie Zone DDR
13.00-14.00 Lesung mit Ellen Schernikau

weitere Infos folgen: http://pressefest.sdaj-netz.de/programm/

Wir, die SDAJ Gütersloh organisieren für den 27.06, eine gemeinsame Anreise, zum UZ Pressefest nach Dortmund.
Kontakt: vorstand(at)sdaj-owl.de//Kontaktformular