Kein Geld, schlechte Arbeit, unsichere Zukunft?
Ausbildung und Arbeit sind oft kein Zuckerschlecken. Das beginnt bei der oft langen, und in manchen Fällen auch vergeblichen Suche nach einem Ausbildungsplatz, geht über fehlende Praxisanleitung, Schulgebühren, Überstunden, geringe Vergütung und schlechte Ausbildungsqualität und endet bei einer nur befristeten oder garkeiner Übernahme. Aber muss das so sein? Und wenn nicht, wieso sind dann Berichte über ausbildungsfremde Tätigkeiten, hohe Ausbildungsabbrecherquoten und Auszubildende, die ihr geringes Einkommen mit Hartz 4 aufstocken müssen, inzwischen eher die Regel als die Ausnahme? Wer profitiert von derartigen Zuständen und was lässt sich dagegen tun? Weshalb ist es auch für Kolleginnen und Kollegen im Metallbereich wichtig, was die angehende Friseurin oder der Bäckerazubi verdienen und zu welchen Bedingungen sie arbeiten? Wo liegen die Perspektiven und Grenzen von Gewerkschaftskämpfen im Kapitalismus?

Diesen Fragen wollen wir auf unserem Jugendkongress zur Ausbildungssituation und für ein allgemeines Ausbildungsgesetz gemeinsam anhand von verschiedenen Workshops und Diskussionsrunden auf den Grund gehen.

Geplante Workshops u.a.:

– Lehrjahre sind keine Herrenjahre – Azubis als billige und rechtlose Arbeitskräfte

– Überflüssige Jugend – Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildungsplatzmangel inEuropa

– Jung, prekär, weiblich – Die Prekarisierung der Arbeitswelt und die Lage junger Frauen

– Rassismus am Arbeitsplatz – Probleme migrantischer KollegInnen

– Ausbeutung mit System – Wie Staat & Konzerne von unserer Arbeit profitieren

– Antikapitalistische Perspektiven in Gewerkschaftskämpfen

Abschließende Podiumsdiskussion „Ausbildungsgesetz statt Ausbildungspakt“

weitere Infos&Anmeldung:
http://jugendkongress2014.de/