Am 27.03.2014 haben sich über 7000 KollegInnen des öffentlichen Dienst, an der Warnstreik Kundgebung auf dem Bielefelder Jahnplatz beteiligt. Mehr als 400 KollegInnen aus den städtischen KITAs, dem Klinikum, Nahverkehr und Beschäftigte des Wertkreis aus Gütersloh, sind dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt und fuhren mit der Bahn zur Kundgebung nach Bielefeld. Wir waren ebenfalls mit Flyern vor Ort und erklärten uns solidarisch mit den streikenden Arbeitern und ArbeiterInnen!

Kaum stellt ihr Forderungen auf, wird euch KollegInnen im öffentlichen Dienst gesagt: Die Kassen seien leer und eure Forderungen nicht machbar. Aus dieser Sachzwang-Argumentation folgen seit Jahren Reallohnverluste für euch als Beschäftigte. Das kann nicht angehen! Ein Staat, der Banken mit Milliardenpaketen rettet hat keine leeren Kassen: Er gibt das Geld nur woanders aus.Vor diesem Hintergrund erklären wir uns solidarisch mit euch und unterstützen eure Forderungen. Sowohl eine prozentuale Steigerung um 3,5% als auch der von euch geforderte Festbetrag sind mehr als angemessen!

Besonders für die Azubis besteht einiges an Nachholbedarf- schon seit Jahren ziehen sich die Arbeitgeber mit allerlei Ausstiegsklauseln aus den Übernahmeregelungen. Auch bei der Ausbildungsvergütung sieht es düster aus: In den letzten vier Jahren gab es gerade mal ein plus von durchschnittlich 115 Euro – das reicht kaum, um die Preissteigerung bei Wohnung und Lebensmitteln auszugleichen! Wir unterstützen eure Kämpfe zur konsequenten Durchsetzung einer klaren Übernahmeregelung sowie einem fixen Anheben der Azubivergütung um 100 Euro!

Es ist jedes mal dasselbe: Es kommt darauf an, die Forderungen gegen die Angriffe von Staat und Unternehmen zu verteidigen – gemeinsam und solidarisch. Je mehr KollegInnen sich für ihre Forderungen einsetzen, desto mehr Druck könnt ihr aufbauen. Umso wichtiger ist eine Laufzeit von nur 12 Monaten: Denn dann könnt ihr gemeinsam mit den KollegInnen im öffentlichen Dienst der Länder noch mehr Druck aufbauen. Die Aufspaltung der Tarifverhandlungen war ein gezielter Angriff zur Schwächung eurer Kampfkraft, vor allem zu Lasten der KollegInnen der Länder. Lasst euch nicht in Bund&Kommunen und Länder aufspalten – kämpft gemeinsam für eure Forderungen!
In diesem Sinne wünschen wir euch viel Erfolg und Kraft für eure Tarifkämpfe und sichern euch unsere vollste Unterstützung zu!

GEMEINSAM FÜR:
– 3,5% mehr Lohn für alle!
– 100€ Festbetrag – auch für Auszubildende!
– Aufhebung der Spaltung im öffentlichen Dienst, 12 Monate Laufzeit!

Download: Für kämpferische Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst!

weitere Infos:
http://www.lz.de/owl/10838154_Update_Verdi-Kundgebung_auf_dem_Jahnplatz.html
http://www.nw-news.de/owl/kreis_guetersloh/top_news_kreis_guetersloh/10839576_Verdi_zieht_die_Daumenschrauben_an.html
http://www.jungewelt.de/2014/03-28/047.php

Solidarität mit den Verfolgten Antifaschisten in der Ukraine!
Kundgebung des Lippischen Friedensbündnisses in Detmold

Am 14.03.14 unterstützten wir, die SDAJ-Gütersloh, eine vom Lippischen Friedensbündnis in Detmold angemeldete Kundgebung gegen den von Faschisten unterstützen und vom Westen gelenkten Putsch in der Ukraine.

Große rote Transparente, mit der Aufschrift „Ukraine: Mit deutscher Hilfe kamen Faschisten an die Macht – Solidarität mit den Verfolgten!“ und „1914-2014: Im Westen nichts Neues“, hingen am Eingang des Rathauses in Detmold.
Während in deutschen Medien und durch NGO´s, wie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, die aktuelle faschistische Regierung und deren Schlägertrupps vom „Rechten Sektor“ verharmlost werden und deutsche Politiker diese Regierung als demokratisch anerkennen, sind gestern rund 40 FriedensaktivistInnen aus OWL in Detmold zusammen gekommen, um Solidarität mit den verfolgten Antifaschisten zu zeigen und den faschistischen Putsch, für die EU-Expansionsinteressen zu verurteilen.

Als zentrale Redner sprachen sich der Politikwissenschaftler und Friedensforscher „Dr. phil.Peter Strutynsky“, sowie „Uli Sander“ von der VVN–BdA gegen die Unterstützung der aktuellen, von Faschisten (Swoboda, Rechter Sektor) getragenen „Timoschenko-Oligarchen“ Regierung aus und forderten ein Ende des NATO Säbelrasselns gegenüber Russland.

Wir die SDAJ-Gütersloh unterstützen diese Haltung und fordern:
NIE WIEDER FASCHISMUS! NIE WIEDER KRIEG!

SDAJ-Gütersloh

Weitere Infos:
>> http://lippischesfriedensbuendnis.blogsport.de/2014/03/09/denken-nicht-schiessen/
>> http://www.jungewelt.de/bibliothek/dossier/183
>> http://www.german-foreign-policy.com/