Wir dokumentieren im folgenden, das Grußwort der SDAJ Gütersloh, an die KKE Feier vom 23.11.2013 in Gütersloh, zum 95. Jahrestag der griechischen kommunistischen Partei.

Geehrte Genossinnen und Genossen der Griechischen kommunistischen Partei und ihrer revolutionären kommunistischen Jugend KNE!

Wir danken Euch für die heutige Einladung.

Sie ist ein wahres Zeichen für die Solidarität in der kommunistischen Bewegung und auch ein Vertrauensbeweis an unseren revolutionären Jugendverband.
Sie kommt zu einer Zeit der sich verschärfenden Verhältnisse speziell für die Griechische Arbeiterklasse, aber auch der Arbeiterklasse weltweit.
Auch in diesem vergangenen Jahr hat der Imperialismus seine Angriffe auf die Völker der Welt verschärft und ausgeweitet. Nach den Kriegen in Jugoslawien, Irak, Afghanistan und Libyen ist der Yankee Imperialismus noch nicht fertig.

Syrien und der Iran sind ihre nächsten Schritte, aber auch die linken Regierungen Lateinamerikas sind schon längst im Fadenkreuz der historischen Umkehrung gelangt: Kuba, Venezuela und auch Ecuador und Bolivien werden immer weiter provoziert durch die US Administration und ihren Lakaien.

In Griechenland findet seit 2008 auch ein Krieg statt. Der Krieg der Monopole und ihrer Regierungsmarionetten gegen den griechischen Staat. Griechenland ist nicht bankrott, sondern wird bankrott erklärt, damit die Arbeiter höhere Profite für die Multis abwerfen, indem die Arbeiterrechte abgeschafft werden.
Der Staat da wo er dem arbeitenden Volk nützt, wird einfach aufgelöst.
Ärzte & Lehrer werden nicht bezahlt, Krankenhäuser privatisiert, Staatsfernsehen einfach abgestellt und das Archiv an die Multis verscherbelt, Renten gekürzt, Medikamente nicht mehr bezahlt.

Auf diese Krise hat die KKE schon lange eine Antwort: nur der Sozialismus ermöglicht ein Leben in Frieden und Gleichberechtigung.
Und das geht nur mit einem revolutionären Umsturz der Verhältnisse.
Nicht ein Ast des Baums ist faul, sondern sein ganzer kapitalistischer Stamm.
Die KKE orientiert ganz klar auf dieses Ziel und entlarvt alle Heilversprecher in ihrer opportunistischen historischen Rolle.
Wir stehen bei unseren kommunistischen Schwestern und Brüder der KKE und KNE!

Hoch die internationale Solidarität!

Die Weltfestpiele der Jugend und Studierenden sind ein antiimperialistisches politisches Festival mit großen und kleinen Diskussionsrunden und Workshops, Konzerten, Sportevents und Partys. Es wird seit 1947 etwa alle vier Jahre vom Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) vorbereitet.
Zehntausende jugendliche AktivistInnen aus aller Welt kommen zusammen, um von ihren Kämpfen gegen Krieg, Ausbeutung und Kolonialismus, für Frieden, soziale Sicherheit und Unabhängigkeit – also gegen den Imperialismus – zu berichten.

So auch dieses Jahr. Für Dezember 2013 haben der WBDJ und das nationale Vorbereitungskomitee Ecuadors zusammen mit der Linksregierung des ecuadorianischen Präsidenten Correa in die Hauptstadt Quito eingeladen. Auch diese 18. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden bieten wieder eine einzigartige Möglichkeit Akteure der kommunistischer Jugendverbände oder demokratischer Studierendenverbände, aus Gewerkschaftsjugenden und SchülerInnengruppen, aus Frauen- und Friedensgruppen oder nationalen Befreiungsbewegungen von allen Kontinenten zu treffen. So können wir zusammen stehen gegen Imperialismus und Krieg, gegen Besatzungspolitik und Sozialabbau. Denn überall auf der Welt kämpft die Jugend für ihre Rechte auf ein Leben in Sicherheit und Frieden, gegen Ausbeutung und Armut, für Gesundheit und kulturelle Entfaltung. Unsere Gegner haben vielleicht verschiedene Namen, aber es sind immer die Interessen der Banken und Konzerne, ihr Profitstreben und ihre Kämpfe um den Weltmarkt, die unseren Interessen entgegen stehen. Wir setzen ihnen unsere Solidarität und Geschlossenheit entgegen.

Sei auch du dabei, wenn es im Dezember 2013 heißt: Auf nach Quito! Jugend vereint gegen Imperialismus – für eine Welt des Friedens, der Solidarität und des sozialen Fortschritts!

Auf nach Quito!

Mit Ecuador kehren die Weltfestspiele nach Havanna 1997 und Caracas 2005 erneut nach Lateinamerika zurück- jenen Teil der Welt, der in den letzten Jahrzehnten die fortschrittlichen, antiimperialistischen Bewegungen weltweit geprägt hat. Ecuador steht in einer Reihe mit dem sozialistischen Kuba und der bolivarianischen Republik Venezuela. Mit dem Sieg von Rafael Correa bei den Präsidentschaftswahlen 2006 schlug die ecuadorianische Regierung einen Kurs ein, der der kritiklosen Erfüllung der Forderungen der Weltbank eine Ende setzte. Auch der Einfluss des IWF und der USA auf das lateinamerikanische Land verringerte sich mit Correa. Stattdessen wurde man 2009 Mitglied im auf gegenseitige solidarische Hilfe ausgerichteten Wirtschaftsbündnis ALBA. So sucht Ecuador und seine Linksregierung nach Alternativen zur Gestaltung der nationalen Wirtschaftsstruktur.

Sozialprogramme, wie eine staatliche Unterstützung von Wohnraum und die kostenlose Verteilung von Medikamenten, sollen helfen, die Armutsrate in Ecuador weiter zu verringern. Auch wenn sich Präsident Correa positiv auf den Begriff des Sozialismus des 21. Jahrhunderts bezieht, ist Ecuador ein Land, welches von kapitalistischer Ausbeutung geprägt ist. Wo es sich hin entwickelt und was das für den Rest Lateinamerikas bedeutet? Was gibt es für einen besseren Ort dies herauszufinden, als die Weltfestpiele.

Mit der SDAJ zu den Weltfestspielen nach Ecuador!
Termin: 07.-13.12.2013
Treffen der deutschen Delegation in Quito: 06.12.2013
Ort: Quito, Ecuador
Ungefähre Kosten: 1300 €
Anmeldung bis 30. September 2013 unter sdaj-internat@gmx.de
Infos: www.weltfestspiele.de

Protest gegen Naziaufmarsch in Hamburg am 2. Juni 2012

Proteste gegen eine Unterkunft von Roma, Brandanschläge auf Flüchtlingsheime, Angriffe auf linke GegendemonstrantInnen. Ob im sächsischen Schneeberg, in Berlin-Hellersdorf, in Duisburg oder in Essen: Organisierte Faschisten, die NPD und sogenannte Bürgerinitiativen schüren Hass und Gewalt. Mancherorts eskaliert die Situation, in der 15.000-Einwohner-Stadt Schneeberg folgen zuletzt fast 2.000 Menschen dem Demonstrationsaufruf der NPD. Vielerorts wird von Pogromstimmung gesprochen.