Wir die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend – SDAJ Gütersloh, präsentieren am 26.07.13 um 20:00 Uhr, den Kurzfilm „Zucker und Salz“ von Tobias Kriele, im Bambi/Löwenherz Kino (Bogenstr.3/33330 Gütersloh) und laden anschließend, zu einer offenen Diskussion ein.
Nach dem Sieg der kubanischen Revolution steigen tausende junger Kubanerinnen und Kubaner in das Gebirge der Sierra Maestra, um als Freiwillige die Landbevölkerung zu unterrichten. Angela, Elena, Ana und später María schließen dort eine Freundschaft fürs Leben. Sie kehren nach Havanna zurück, studieren gemeinsam, unterrichten ehemalige Prostituierte und Dienstmägde, heiraten, gründen Familien, übernehmen Verantwortung in der Revolution und erleben schwierige Zeiten. Im fünfzigsten Jahr ihrer Freundschaft erzählen sie, wie sie zu dem wurden, was sie heute sind und ermöglichen so einen Einblick in ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte des Alltags der kubanischen Revolution.
Anhand der Lebensgeschichte der 4 kubanischen Frauen, wird vor allem auch deutlich, welche sozialen Errungenschaften, die kubanische Revolution mit sich gebracht hat und das sie jederzeit bereit sind, diese zu verteidigen.

Wir die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Gütersloh, werden am 14.06.13 um 18 Uhr (Treffpunkt auf Anfrage –>), einen Bildungsabend durchführen, der sich mit unserer aktuellen Bildungszeitung, zum Thema „Sozialismus auf Kuba und die Planung der Wirtschaft“ beschäftigt.
Was bedeutet eigentlich „sozialistische Demokratie“ und wie funktioniert die Anwendung auf Kuba? Was ist die Lebensrealität der KubanerInnen und wie weit ist der Bewusstseinstand der ArbeiterInnenklasse? Können Probleme auf Kuba offen diskutiert und angesprochen werden?
All diese Fragen und weiteres möchten wir mit euch, anhand der Bildungszeitung diskutieren und herausarbeiten. Des Weiteren werden wir, unser internationales Solidaritätsprojekt „Viva Cuba Socialista!“ vorstellen.

Es war einmal eine SDAJlerin zu Besuch in Kuba, die darauf brannte zu erfahren, was wohl die Kubanerinnen und Kubaner von ihrem Sozialismus halten. Also fragte sie das nächstbeste, etwa gleich alte Mädchen, während sie gemeinsam auf den Bus warteten, was denn so toll am Sozialismus sei und ob sie nicht lieber in einem kapitalistischen Staat wie in Deutschland leben würde. Das kubanische Mädchen sah die SDAJlerin beinahe etwas mitleidig an, legte den Kopf leicht schief, lachte und meinte dann, ob sie denn nicht wüsste, dass ein Kapitalismus auf Cuba nicht so wäre wie der in Deutschland, sondern wie der in Haiti. Näher ausgeführt bedeutet das: hohe Kindersterblichkeit, mangelhafte medizinische Versorgung, Analphabetismus usw….

Hunderttausende fordern den Rücktritt des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdoğan

Ursprünglich richtete sich der Protest von StudentInnen, MenschenrechtsaktivistInnen, NaturschützerInnen und KommunistInnen gegen den Bau eines Einkaufszentrum am Taksim-Platz. Dazu sollte – ähnlich wie bei Stuttgart21 – der letzte, nur einige Quadratmeter große Gezi-Park, der allen zugänglich war, abgerissen werden. Die Polizei griff mit aller Härte die friedlichen Protestierenden an, es kam zu hunderten Verletzten durch Tränengas und Wasserwerfern. In der Nacht vom Freitag auf Samstag kam es laut Augenzeugenberichten zu verstärkten Angriffen der Polizei auf die DemonstrantInnen am Taksim-Platz. Die Polizei verriegelte U-Bahnhöfe und beschloss die darin eingesperrten Menschen mit Tränengasgranaten. Im Laufe der Proteste wurden mehrere DemonstrantInnen getötet; die türkische Ärzteschaft spricht von rund 1000 Verletzten, die sich in Behandlung befinden.

Nach mehrtägiger Konfrontation zog sich die Polizei vom Taksim-Platz, der durch die großen Demonstrationen am 1. Mai bekannt ist, zurück. Der Ministerpräsident forderte ein sofortiges Ende der Protest, gestand allerdings ein, dass die Polizei in einigen Fällen „extrem“ reagiert habe.

Infolgedessen kam es zu landesweiten Protesten, beispielsweise in der türkischen Hauptstadt Ankara, in der sich tausende DemonstrantInnen unweit des Parlaments versammelten. Auch hier hindert die Polizei mit aller Härte die Protestierenden daran, sich dem Parlament zu nähern. Auch in mehreren Städten in Deutschland kam es zu Solidaritätskundgebungen mit den Protesten in der Türkei. Derweil gibt es berichte von einigen Polizeieinheiten aus Izmir und Edirne, die sich weigern, gegen die dortigen DemonstrantInnen vorzugehen.

Während der türkische Staat mit offener Gewalt gegen die Demonstranten vorgeht, schweigen die meisten türkischen Medien über die Proteste. Auf Facebook wird das Posten von Nachrichten in Gruppen blockiert, die Internetseite der türkischen Kommunistischen Partei (TKP) ist gesperrt.

Diese erklärte derweil: „Der Rückzug der Polizei vom Taksim-Platz, wo das Volk seit Tagen mit großer Entschlossenheit Widerstand leistet, kann weder als gute Absicht der Regierung noch als ein Grund zum Feiern angesehen werden. Unser Volk besiegte den Polizeiterror, jetzt darf es keinen Stillstand geben. Die verantwortlichen Polizeibeamten müssen bestraft werden, aber darüber hinaus muss auch das Volk die Regierung zur Rechenschaft ziehen. Deshalb ist die Forderung nach dem Rücktritt von Tayyip Erdoğan, die seit gestern in der gesamten Türkei aufgestellt wird, kein leeres Geschwätz. Diese Forderung ist die Stimme des Volkes, das den Angriffen der Polizei in den anderen Städten, insbesondere in Ankara, Widerstand leistet. (…) Die TKP ruft alle Istanbuler zum Taksim-Platz und andere Städte dazu auf, sich an den laufenden Protesten zu beteiligen. Das Volk, das aufgestanden ist, jetzt muss es seine Feinde am Kragen packen.“