Wir die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Gütersloh, haben gestern mit FriedensaktivistInnen eine Antikriegs-Mahnwache auf dem Berliner Platz in Gütersloh veranstaltet. Wir waren vor Ort mit einem Transparent mit der Aufschrift: „Hände weg von Syrien und Iran!“ und einem Redebeitrag, um auch in Gütersloh ein Zeichen für Frieden und Solidarität zwischen den Völkern zu setzen. Mit der Antikriegs-Mahnwache richteten wir uns gegen die von dem türkischen Parlament bewilligte „generelle Einsatzerlaubnis“ für Angriffe auf syrischen Boden und gegen jegliche militärische, logistische, oder politische Unterstützung der deutschen Bundesregierung. Entgegen aller Friedensproteste der türkischen Bevölkerung und einer Beileidsbekundung der syrischen Regierung, für den Granatenbeschuss auf ein türkisches Dorf nahe der syrischen Grenze, mobilisiert das NATO Mitglied Türkei nun im NATO Rat für eine Intervention in Syrien und beschießt unterdessen mit Panzern syrische Militäreinrichtungen.

Pressemitteilung der AG Antimilitarismus
(Bundesvorstand SDAJ):

Wir die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend – Gütersloh, haben für Freitag den 26.10.2012 zwischen 17 und 19 Uhr, eine Mahnwache auf dem Berliner Platz in Gütersloh, unter dem Motto: „Hände weg Syrien und Iran!“ angemeldet. Wir rufen dazu auf ein Zeichen zu setzen, für Frieden und Solidarität zwischen den Völkern und gegen die imperialistische NATO Aggression im Nahen und Mittleren Osten.

Pressemitteilung der AG Antimilitarismus (Bundesvorstand SDAJ)

Hände weg von Syrien!
Seit Mittwochabend beschießt das türkische Militär Ziele auf syrischem Boden. Am Donnerstag, den 4.10.12 hat das türkische Parlament, ungeachtet der Proteste gegen den Krieg, eine generelle Einsatzerlaubnis für Angriffe auf Syrien beschlossen. Der vorgeschobenen Grund für den türkischen Angriff lautet, syrische Regierungstruppen hätten türkische Gebiete mit Granaten beschossen. Unbeachtet blieb dabei auch eine mittlerweile erfolgte offizielle Beileidsbekundung der syrischen Regierung gegenüber der türkischen Bevölkerung. Es sind doch immer dieselben Lügen mit denen die imperialistischen Staaten versuchen ihren Drang nach Expansion und ihre Gier nach neuen Märkten zu rechtfertigen. Seien es die angeblichen Massaker in Jugoslawien, die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen des Irak oder die angeblichen Massaker in Libyen. Die Türkei, die bereits im Juni versucht hatte, einen bewaffneten Konflikt mit Syrien zu provozieren, als sie ein Kampfflugzeug in syrischen Luftraum eindringen ließ, ist jedenfalls nicht das unschuldige Opfer eines syrischen Angriffes. Die türkische Regierung unterstützt schon seit Monaten offen die Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“, bietet ihnen Rückzugs- und Aufmarschgebiet auf türkischem Boden. Der Angriff auf Syrien soll einen unliebsamen Staat, der sich nicht genug dem Diktat der imperialistischen Zentren gebeugt hat und der der wichtigste Verbündete des Iran in der Region ist, aus dem Weg räumen. Nicht umsonst versucht auch die deutsche Presse seit Monaten mit Propaganda-Artikeln die syrische Regierung als das personifizierte Böse darzustellen, um die Bevölkerung auf einen Krieg gegen Syrien einzuschwören. Auch die deutsche Regierung verfolgt eine Politk der Einmischungder Parteinahme zugunsten der „Aufständischen“ im syrischen Bürgerkrieg. Die Türkei, die eigene imperialistische Hegemoniebestrebungen im arabischen Raum hat, versucht sich eines der letzten Konkurrenten zu entledigen. Dabei kann die Aggression des Nato-Mitglieds Türkei auch einen Nato-Angriff nach sich ziehen, der Nato-Rat stellte sich auch prompt auf die Seite der Türkei, wie auch die deutsche Regierung. Die Einmischung in den syrischen Bürgerkrieg und nun der offene Angriff auf den souveränen Staat Syrien reihen sich ein in die Serie von Kriegen, die der Imperialismus in den letzten 10 Jahren im Dienste seiner Neuordnungsstrategie im Nahen und Mittleren Osten entfesselt hat. Wir sagen: Hände weg von Syrien!

Wir fordern ein sofortiges Ende der völkerrechtswidrigen Angriffe auf Syrien und ein Ende der auswärtigen Einmischung in den syrischen Bürgerkrieg!

Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf, den Angriff der Türkei auf Syrien weder militärisch, logistisch noch politisch zu unterstützen!

Keinen Cent, keinen Menschen und kein Blut für imperialistische Interessen!

Seit Mittwochabend beschießt das türkische Militär Ziele auf syrischem Boden. Heute am 4.10.12 hat das türkische Parlament eine generelle Einsatzerlaubnis für Angriffe auf Syrien beschlossen. Der vorgeschobene Grund für den türkischen Angriff lautet, syrische Regierungstruppen hätten türkische Gebiete mit Granaten beschossen. Dabei unterstützt die türkische Regierung schon seit Monaten offen die Aufständischen der „Freien Syrischen Armee“.

Es sind doch immer dieselben Lügen mit denen die imperialistischen Staaten versuchen ihren Drang nach Expansion und ihre Gier nach neuen Märkten zu rechtfertigen. Seien es die angeblichen Massaker in Jugoslawien, die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen des Irak oder die angeblichen Massaker in Libyen. Auch in diesem Fall soll ein unliebsamer Staat, der sich nicht genug dem Diktat der imperialistischen Zentren gebeugt hat und der wichtigste Verbündete des Iran in der Region ist, aus dem Weg geräumt werden. Nicht umsonst versucht auch die deutsche Presse seit Monaten mit Propaganda-Artikeln die syrische Regierung als das personifizierte Böse darzustellen, um die Bevölkerung auf einen Krieg gegen Syrien einzuschwören.

Die Türkei, die eigene imperialistische Hegemoniebestrebungen im arabischen Raum hat, versucht sich einem der letzten Konkurrenten zu entledigen. Dabei kann die Aggression des Nato-Mitglieds Türkei auch einen Nato-Angriff nach sich ziehen. Die Einmischung in den syrischen Bürgerkrieg und nun der offene Angriff auf den souveränen Staat Syrien reihen sich ein in die Serie von Kriegen, die der Imperialismus in den letzten 10 Jahren im Dienste seiner Neuordnungsstrategie im Nahen und Mittleren Osten entfesselt hat.

Wir fordern ein sofortiges Ende der völkerrechtswidrigen Angriffe auf Syrien und ein Ende der auswärtigen Einmischung in den syrischen Bürgerkrieg!

Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf, den Angriff der Türkei auf Syrien weder militärisch, noch logistisch und politisch zu unterstützen!

Hände weg von Syrien!

Keinen Cent, keinen Menschen und kein Blut für imperialistische Interessen!