Besser selber machen: Nazifreie Zonen schaffen!
In dieser Ausgabe unserer Klein Zeitung „Megaphone“, möchten wir die letzten Naziaktivitäten 2010 / 2011 und antifaschistische Reaktionen in Gütersloh darstellen. Im Sommer 2010 wurde eine Kneipe, wo vorher unsere Sommercamp Soliparty stattgefunden hat, von Nazis in der Nacht mit Steinen attackiert und mit Sprüchen beschmiert. Im Sommer 2011 gab es mehrere Anschläge und Propagandaflugblätter von der Kameradschaft GT gegen Antifaschisten und Migrantinnen. Derzeit „befasst“ sich der Staatschutz Bielefeld mit diesem Thema, aber ein ernsthaftes Handeln gegen diese braune Seuche, ist von staatlicher Seite, nicht in Sicht. Das hat uns auch das Mindener Landgericht und die Bielefelder Polizei bewiesen, in dem sie an Heiligabend 2011 in Bielefeld, einen Naziaufmarsch gegen das „Arbeiter Jugendzentrum-ajz“ genehmigte und die Nazis durch Bielefeld spazieren ließ. 6500 Gegendemonstranten haben einen lautstarken Protest, an mehreren Orten in der Stadt durchgeführt, konnten aber den Naziaufmarsch nicht verhindern. Zuletzt hat der Staatschutz Bielefeld zum wiederholten Mal klar gemacht, dass er anscheinend nicht fähig oder gewillt ist die Ermittlungen gegen Makss Damage & Kameradschaft ernsthaft aufzunehmen. Stattdessen propagiert er in einem NW-Artikel, dass die örtliche Kameradschaft Gütersloh nur im Internet präsent wäre und die Ermittlungen derzeit behindert sind, weil der Server dieser Homepage in den USA steht. So probiert der Staatschutz gerade, die ganze Naziproblematik auf den üblichen Weg zu relativieren und zu ignorieren.