Wir dokumentieren hier die Resolution der bundesweiten Schulstreikkonferenz, die am 16. und 17. Juli in Köln stattfand.
Für einen neuen Bildungsstreik!

Hunderttausend Schülerinnen und Schüler gingen 2008 seit langem Stillhalten wieder bundesweit für eine bessere Bildung auf die Straße. Den krassen LehrerInnenmangel, die viel zu großen Klassen, den ständigen Druck wollten SchülerInnen in ganz Deutschland nicht mehr länger hinnehmen. Mit den folgenden Bildungsstreiks, gemeinsam mit Studierenden und Azubis, haben wir Geschichte geschrieben. Hier und da haben wir Verbesserungen erkämpft. In NRW wurden bspw. die Kopfnoten und die Studiengebühren abgeschafft, die Drittelparität an den Schulen wurde wieder eingeführt.

<img src="http://www.blumen-fuer-stukenbrock.de/sites/blumen-fuer-stukenbrock.de/files/arthemia_logo.jpg" alt="" /

Mahn- und Gedenkveranstaltung 2011 – Für Frieden – gegen atomare Bedrohung
Sowjetischer Soldatenfriedhof Stukenbrock-Senne, Senner Straße

Sonnabend, 3. September
14.00 Uhr Friedhofsführungen
15.00 Uhr Kranzniederlegung
Gedenkansprache:
Prof. Dr. Peter Strutynski
Kasseler Friedensforum

Am 22. Juni vor 70 Jahren begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die UdSSR auch der Leidensweg der Kriegsgefangenen des Stalag 326 in Stukenbrock- Senne. Wir erinnern an diesem Antikriegstag an das Friedensgebot des Grundgesetzes und an das NIE WIEDER der Überlebenden des 2. Weltkrieges und der Konzentrationslager. Wir sind empört darüber, dass auf dem Truppenübungsplatz Senne erneut Soldaten für jetzige und künftige Kriege ausgebildet werden. Wir sind empört darüber, dass immer noch zahlreiche gefährliche Atomwaffen in unserem Land lagern und nichts getan wird, um diese los zu werden und dass nach Tschernobyl und Fukushima noch immer an den Atomkraftwerken festgehalten wird! Wir sind empört darüber, dass neue und alte Nazis immer noch marschieren dürfen! Wir erwarten von der Bundesregierung:

den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan,
keine Beteiligung deutscher Soldaten an Einsätzen in Nordafrika,
ein Verbot der NPD und aller neonazistischen Organisationen,
Initiativen für den umgehenden Abzug der Atomwaffen aus Deutschland,
ein Gesetz über die schnellste Abschaltung der AKW.

„Und Sorget Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibt, Frieden zwischen den Menschen, Frieden zwischen den Völkern“. Das war und bleibt das Leitmotiv unseres Handelns.

Antifaschistisches Workcamp am Friedhof www.antifa-workcamp.de.vu

Wegbeschreibung

Die SDAJ Dortmund ist als Teil des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer“ aktiv in den Vorbereitungen zu den Aktivitäten gegen den braunen „Nationalen Antikriegstag“ am 3. September in Dortmund. Auch der SDAJ-Bundesverband unterstützt den Aufruf.

Am 3.9.2011 wollen Neonazis in Dortmund aufmarschieren und sich als Kriegsgegner inszenieren. Seit 2005 veranstalten die Dortmunder Neonazis unter Führung der sogenannten „Autonommen Nationalisten“ eine Demonstration anlässlich des Internationalen Antikriegstages. Der Aufmarsch hat sich mit bis zu 1.500 Teilnehmern aus ganz Deutschland und dem europäischen Nachbarländern zu einem der wichtigsten in der Szene entwickelt.

Im letzten Jahr gelang es erstmals die Naziaktivitäten mittels Blockaden zu behindern, die Neonazis konnten nur eine Kundgebung durchführen. Bestärkt durch die Erfolge der antifaschistischen Bewegung in diesem Jahr und mit neuen Erfahrungen wird das Bündnis „Dortmund Stellt Sich Quer!“ in diesem Jahr wieder Blockaden organisieren.

Das Bündnis wird sein Konzept vorstellen und Informationen zur aktuellen Situation in Dortmund geben. Außerdem werden wird geklärt, wie und warum Neonazis versuchen friedenspolitische Positionen aufzugreifen. Dafür laden wir als Teil des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer!“ zu einer antifaschistischen Mobilisierungs- und Aktionskonferenz mit ein.

Die Konferenz mit dem Titel „Dresden, Halle, Berlin, Dortmund! Kein Fußbreit den Neonazis, Blockieren bleibt legitim!“ findet am Samstag, dem 16. Juli um 11 Uhr im Verdi-Haus Dortmund, Königswall 36 (Gegenüber vom Dortmunder HBF) statt.

Das Programm ist auf der Website der Konferenz verfügbar.