Tatsächlich hat Makss Damage auf unserem Festival in Herzebrock-Clarholz gespielt. Zwar waren die Texte aus den beiden vorhergehenden Alben teilweise grenzwertig, doch stehen sie in keiner Relation zu den auf indymedia.org zitierten Textpassagen. Diese machen ein Zusammenarbeiten mit dem Rapper für uns als Antifaschisten unmöglich.
Die Kritik an seiner Musik wird jedoch genutzt um antiimperialistische Positionen zu diffamieren und sie als antisemitisch zu stigmatisieren. Wir möchten darauf hinweisen, so berechtigt die Kritik an Makss Damages Texten auch ist, dass der Vorwurf des Antisemitismus im Zusammenhang der internationalistischen Bewegungen inflationär benutzt wird und der auf Indymedia veröffentlichte Artikel klassenanalytische Positionen mit reinem Sexismus, Rassismus und Antisemitismus gleichzusetzen versucht.
Die Theorie und Praxis der SDAJ baut auf einer Gesellschaftsanalyse auf, welche feststellt, dass aus dem konzentrierten Besitz von Produktionsmitteln in den Händen weniger, eine Gesellschaft resultiert, welche Lebensbedingungen schafft, die eines Menschen nicht würdig sind.
Gegen diese Lebensbedingungen kämpfen wir an. Seite an Seite mit allen Menschen, die diese Ausbeutungsverhältnisse verändern wollen.
Seit unserer Gründung 1968 war die SDAJ stets ein antimilitaristischer, antisexistischer, antifaschistischer und deswegen auch ein antiimperialistischer Jugendverband. Das werden wir auch bleiben.

SDAJ Gruppe Gütersloh