Vortrag & Diskussion mit Jan Raabe:

Autonome Nationalisten

Do, 25.6. • 19 h • Bürgerwache Siegfriedplatz

Vor knapp sieben Jahren traten Autonome Nationalisten (AN) zum ersten Mal in Erscheinung, waren
aber zunächst ein Randphänomen der Neonazi-Szene. War man bei Nazi-Aufmärschen bis dahin
darauf bedacht, sich einen legalen und „sauberen“ Anstrich zu geben, tritt nun ein gewalttätiger Mob
regelmäßig auf.
Spätestens seit dem 1. Mai 2008, als Teilnehmer einer Neonazi-Demonstration in
Hamburg Journalisten und Polizeibeamte angriffen, ist klar: Der „autonome“ Flügel der Neonazis ist
stark und mobilisierungsfähig geworden.

Streit um Gesetz zur Speicherung von Kohlendioxid

von Nicole Hille-Priebe

Nachdem es bislang eher so aussah, als würde das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid in Rekordzeit die politischen Instanzen passieren, ist das Geschrei jetzt groß: Eine Verzögerung könnte „katastrophale Konsequenzen für Deutschland“ haben, behauptet die Industrie. Damit sind wohl eher die Folgen für die Energiebranche gemeint, die tatsächlich katastrophal sein werden, wenn sie nicht endlcih auf umweltfreundliche Technologien umschwenkt.

Die Arroganz, mit der RWE, Vattenfall und Co. an Energiekonzepten von vorgestern festhalten, spricht für sich: Wie üblich geht es darum, die Laufzeit von Kraftwerken zu erhöhen, um den maximalen Gewinn abzuschöpfen. Und der Staat soll nicht nur den Großteil der Risiken tragen, sondern auch noch gesetzlich garantieren, dass die Unternehmen machen können, was sie wollen: Das Gesetz ließt sich wie ein Freibrief für die Energiebranche, die wohl auch kräftig an ihm mitgeschrieben hat.

Niemand kann heute sagen, was aus dem Kohlendioxid tief unter der Erde langfristig wird und ob die unterirdischen Speicher überhaupt dicht halten. Dass zur richtigen Erforschung der Technologie die Zeit fehlt, ist kein Argument. Denn es gibt gute, umweltfreundliche Alternativen. Und auch erneuerbare Energien brauchen keine unterirdischen Müllhalden.

Kommentar aus der Printausgabe der Neuen Westfälischen Nr. 138, Donnerstag, 18. Juni 2009

http://www.nw-news.de/

Bildungsstreik in OWL.

Bielefeld, Gütersloh, Minden, Paderborn und Herford sind mit dabei. Seid auch ihr dabei….

Sepp Aigner dokumentiert auf seinem Blog in Auszügen die offizielle Erklärung Nordkoreas zum jüngsten Atomtest, wie sie auf der Homepage der offiziellen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA dokumentiert wurde. Mit freundlicher Genehmigung des Bloggers übernehmen wir nachstehend den Wortlaut dieses Textes.

»Zur Zeit zeigen sich einige Länder geschockt von der Nachricht, dass die Demokratische Volksrepublik Korea ihren zweiten Nuklear-Test durchgeführt hat. Aber eine außergewöhnliche Handlung hat ihre außergewöhnlichen Gruende.

Der kürzlich durchgeführte Nuklear-Test der DVRK ist weltweit der 2054. Test. 99,9 Prozent aller Nuklear-Tests haben die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats selbst durchgeführt. Es sind diese Länder, die für die Welt die schwerste Atom-Bedrohung herbeigeführt haben. Von unserem Test aber machen sie Aufhebens, bezeichnen ihn als „Bedrohung des internationalen Friedens“ und verhängen mit der UN-Resolution 1718 Sanktionen gegen die DVRK, obwohl wir nur in Selbstverteidigung gegen die wachsende nukleare Bedrohung von Seiten der USA gehandelt haben. Diese von den Scheinheiligen fabrizierte Resolution wurde von der DVRK sofort zurückgewiesen, und wir werden sie auch weiterhin nicht anerkennen.

Quelle: RedGlobe

Kompletter Artikel hier