Ein Blick über den Tellerrand nach Lateinamerika

Während die „Neue US-Administration gegen Venezuela und Bolivien“ hetzt und die „besonderen Sicherheitsbestimmungen“ verschärft fordert Chávez, dass die „USA ihre Fäuste öffnen sollen„.

Gänzlich kalt lässt dieser Angriff auch den bolivianischen Präsidenten Morales. Und das mit Grund.

Nachdem er am letzten Freitag ein Tochterunternehmen von BP verstaatlichte zeigt ihm auch sein Volk, dass es diesen Weg für den richtigen hält. Eine klare Mehrheit für neue Verfassung Boliviens stärkt Morales Position.

Fidel Castros Reflexionen

Nach Hugo Chavez, äußert sich nun auch Fidel zum neuen Präsidenten der USA.

Am letzten Dienstag, 20. Januar 2009, übernahm Barack Obama als elfter Präsident der Vereinigten Staaten seit dem Sieg der Kubanischen Revolution im Januar 1959 die Führung des Imperiums.


Niemand könnte die Aufrichtigkeit seiner Worte bezweifeln
, wenn er ankündigt, dass er sein Land in ein Modell für Freiheit und Achtung der Menschenrechte in der Welt und für die Unabhängigkeit anderer Völker verwandeln wird. Das beleidigt natürlich fast niemanden außer den Menschenfeinden in allen Winkeln des Planeten.
Er kündigte bereits gelassen an, dass das Gefängnis und die Folterungen im illegalen Stützpunkt von Guantánamo unverzüglich beendet werden, was Zweifel bei denjenigen hervorzurufen beginnt, die den Terror als unverzichtbares Instrument der Außenpolitik ihres Landes verehren.

Der kluge und gutmütige Gesichtsausdruck des ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten seit ihrer Gründung als unabhängige Republik vor zweieindrittel Jahrhunderten hatte sich unter der Inspiration von Abraham Lincoln und Martin Luther King wie von selbst verwandelt, bis es zum lebenden Symbol des amerikanischen Traumes wurde.

Weiter hier

Gerechtigkeit für Palästina ist der Schlüssel zum Frieden für Israel!

Die Massenschlächterei unter der Bevölkerung des Gazastreifens hat bis Freitag, 16. Januar, schon über 1100 Menschenleben gefordert – zu über 90 Prozent völlig wehrlose Zivilisten: Männer und Frauen, Kinder, Jugendliche, Alte. Das israelische Militär verschont mit seinen Panzern und Raketen, Phosphorbomben und Artilleriegeschossen weder Schulen noch die Universität noch Moscheen, weder Rathäuser noch das einzige Kraftwerk des Gazastreifens, weder Einrichtungen und Hilfslieferungen der UNO noch Krankentransporte und Krankenhäuser: am Donnerstag, 15. Januar, wurde z.B. nicht nur das Hauptquartier der UNO, sondern auch das überfüllte Al Quds Hospital in Gaza Stadt bombardiert. Menschen – Verwundete und ärztliches Hilfspersonal –, die dorthin zu kommen versuchten, wurden von Scharfschützen unter Beschuss genommen.