Rund 8000 Menschen demonstrierten Sonntag den 20.9 in Berlin, weitere 5000 Menschen in Stuttgart für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.

Zu den Demonstrationen hatte die Friedensbewegung aufgerufen, um mit Blick auf die bevorstehende Mandatsverlängerung für die deutschen Truppen Druck auf die Bundestagsabgeordneten auszuüben, die Unterstützung für die Besatzung des Landes zu beenden. In Redebeiträgen und auf Transparenten solidarisierten sich die DemonstrantInnen auch mit dem Widerstand im Irak sowie mit der Volksbewegung in Bolivien, die den Putschbestrebungen der Oligarchie und des US-Imperialismus entschlossene Gegenwehr leistet.

Artikel ganz lesen

Was für ein Reinfall für die rechtspopulistische Organisation Pro Köln. Nachdem schon die geplante Pressekonferenz auf einem Schiff auf dem Rhein buchstäblich von den Gegendemonstranten „verhagelt“ worden ist, wurde nun auch die Kundgeben der Faschisten auf dem Kölner Heumarkt verboten.

„Für uns hat die Sicherheit der Kölner Bevölkerung höchste Priorität. Es wäre völlig unverhältnismäßig, den 300 Teilnehmern der Pro-Köln-Veranstaltung mit Wasserwerfern und Spezialeinheiten den Weg zum Heumarkt zu ebnen“, erklärte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen. Was für ein Geistesblitz des Präsidenten.

In der vergangenen Nacht (Ortszeit) hat die Armee Boliviens die Hauptstadt des Departamentos Pando, Cobija, besetzt. Die Regierungstruppen stießen dabei offenbar nur auf schwachen Widerstand bewaffneter Gruppen, die den oppositionellen Präfekten der Region, Leopoldo Fernández, unterstützen. Am Vortag hatte die Regierung seine Verhaftung angekündigt.


Weiter auf
http://www.sdaj-netz.de/index.php

Heute beginnt das Antimilitarismus Seminar der SDAJ Gütersloh in der Weberei. So werdet ihr mit Referaten zum Balkankonflikt, zu Bertelsmann, zur Nato und alternativen Aktionsformen von 12 Uhr bis 18 Uhr. bestens informiert und unterhalten.

Zur gleichen Uhrzeit wird es am Sonnatg weiter gehen.

Wir hoffen auf ein zahlreichens Erscheinen.

Eure SDAJ Gütersloh


Pressemitteilung: Bundeswehreinsätze beenden � Rückzug aus Afghanistan
jetzt!


Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend [SDAJ] fordert
Kriegsverbrechen stoppen � Bundeswehreinsätze beenden

Fast täglich kommen Nachrichten über tote Zivilisten und
Besatzungssoldaten aus Afghanistan. Der Widerstand gegen die
imperialistische Besatzung findet immer größeren Zulauf. Die einzige
Antwort der Bundesregierung ist eine immer tiefere Verstrickung der
Bundeswehr in den blutigen Krieg. Die SDAJ fordert mit der
Friedensbewegung den sofortigen Abzug aller NATO-Soldaten aus
Afghanistan.

Quasi als deutschen Beitrag zum Antikriegstag haben Bundeswehrsoldaten
an einer Straßensperre der Besatzungsarmee zwei Kinder und eine Frau
erschossen. Nur wenige Tage zuvor war die Ermordung eines unbewaffneten
Schäfers durch Bundeswehrsoldaten bekannt geworden.