Der CCC hat mal wieder eine ganz aktuelle und sehr informative Sendung des Chaosradio rausgebracht:

Seit dem 1. Januar 2008 müssen Internet- und Telefonanbieter alle möglichen Verbindungsdaten für sechs Monate speichern. Selbst wer glaubt, nichts zu verbergen zu haben, will sich vielleicht trotzdem nicht permament vom Staat über die Schulter schauen lassen.
Viele gut gemeinte Ratschläge wie E-Mail-Verschlüsselung oder den Tausch von Prepaid-Karten kursierten seit die Vorratsdatenspeicherung aktuell ist. Wir möchten klären, wann man sich wirklich anonynm in Netz bewegt oder telefoniert. Und wie man es mit Hausmitteln oder etwa Gebastel den staatlichen Schnüfflern etwas schwieriger machen kann.

Ein erstgemeinter Ratschlag: Nehmt euch 2 Stunden Zeit und hört euch das an.

Hier mal ein sehr schönes Beispiel, wie mit den gewonnen Daten der Bürger Schindluder getrieben wird und warum man den Datensammlern nicht vertrauen kann, warum der Sammelwut entgegen stehen muss:

Die Stuttgarter Volksbank hat einer Kundin eine Rechnung für Reinigungskosten geschickt. Aufgrund der Videoüberwachung sei festgestellt worden, dass es bei ihrem Besuch zu einer Verunreinigung gekommen sei.

Dazu folgende Links:

Stuttgarter Zeitung
Heise online