Man kann sich ja den Mund fusselig reden darüber wie Maßnahmen für die Sicherheit die Privatsphäre angreifen. Aber schöner und einfacher illustriert als hier habe ich es noch nicht gesehen:

Sehr schön. Gefunden bei Tim Pritlove.

Zu der antikommunistischen Medienkampagne gegen die niedersächsische Landtagsabgeordnete Christel Wegner erklären der Landesvorsitzende der DKP Berlin, Rainer Perschewski, und seine Stellvertreterin Wera Richter:

Wir erleben derzeit eine Medienkampagne gegen die DKP, wie es sie seit Jahren nicht mehr gegeben hat. Die Tatsache, dass eine Genossin, Christel Wegner, in den Landtag von Niedersachsen eingezogen ist und ein weiterer Genosse, Olaf Harms, möglicherweise nach dem 24. Februar in der Hamburgischen Bürgerschaft sitzen wird, treibt den herrschenden Medien dieses Landes offensichtlich den Angstschweiß auf die Stirn.
Wir sind empört über eine Kampagne, die mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten, Verleumdungen und Unterstellungen versucht, unsere Partei in eine undemokratische Ecke zu stellen. Die DKP steht heute Seite an Seite mit allen, die sich gegen die zunehmende Überwachung, gegen den Abbau der demokratischen Rechte und gegen die Militarisierung nach Innen und Außen zur Wehr setzen. Im Sinne Max Reimanns verteidigen wir den demokratischen Gehalt des Grundgesetzes gegen diejenigen, die es einst unterschrieben haben und es heute zu „schützen“ vorgeben.

Der CCC hat mal wieder eine ganz aktuelle und sehr informative Sendung des Chaosradio rausgebracht:

Seit dem 1. Januar 2008 müssen Internet- und Telefonanbieter alle möglichen Verbindungsdaten für sechs Monate speichern. Selbst wer glaubt, nichts zu verbergen zu haben, will sich vielleicht trotzdem nicht permament vom Staat über die Schulter schauen lassen.
Viele gut gemeinte Ratschläge wie E-Mail-Verschlüsselung oder den Tausch von Prepaid-Karten kursierten seit die Vorratsdatenspeicherung aktuell ist. Wir möchten klären, wann man sich wirklich anonynm in Netz bewegt oder telefoniert. Und wie man es mit Hausmitteln oder etwa Gebastel den staatlichen Schnüfflern etwas schwieriger machen kann.

Ein erstgemeinter Ratschlag: Nehmt euch 2 Stunden Zeit und hört euch das an.

Hier mal ein sehr schönes Beispiel, wie mit den gewonnen Daten der Bürger Schindluder getrieben wird und warum man den Datensammlern nicht vertrauen kann, warum der Sammelwut entgegen stehen muss:

Die Stuttgarter Volksbank hat einer Kundin eine Rechnung für Reinigungskosten geschickt. Aufgrund der Videoüberwachung sei festgestellt worden, dass es bei ihrem Besuch zu einer Verunreinigung gekommen sei.

Dazu folgende Links:

Stuttgarter Zeitung
Heise online

Es ist wieder soweit, am 8. März 2008 steht der internationale Frauentag vor der Tür. Auch dieses Jahr werden Frauen aus der ganzen Welt gemeinsam für ihre Rechte eintreten und für die Gleichberechtigung kämpfen!
Denn obwohl Frauen mit 52% den größeren Teil der Weltbevölkerung ausmachen, verdienen sie nur ein Zehntel des Welteinkommens. Darüber hinaus erreichen uns nahezu täglich erschreckende Nachrichten über Zwangsverheiratung, Misshandlung, Vergewaltigung und öffentliche und politische Unterdrückung der Frauen. Auch hier, in unserer angeblich so „fortschrittlichen“ Gesellschaft, ist die absolute Gleichberechtigung noch nicht erreicht, so spielen familiäre Gewalt, Vergewaltigungen und geringerer Lohn für Frauen noch eine große Rolle.

Im Vorfeld zum diesjährigen Weltfrauentag wollen wir an unserem Bildungsabend zum Thema „Emanzipation und Klassenkampf“, mit der Referentin Monika Lüpke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Löhne, mehr über die Geschichte der Frauenbewegung der Arbeiterinnen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute herausfinden. Wir würden uns freuen, wenn ihr an unserem Bildungsabend am 6. März um 19:30 (im IG BAU Bezirksverband OWL, Otto-Brenner-Straße 247, 33604 Bielefeld) teilnehmt, mit uns diskutiert und vielleicht sogar eigene Fragen zum Thema mitbringt.