Die meisten Gütersloherinnen und Gütersloher beziehen aus ihrer Steckdose vor allem Atomstrom und nicht viel weniger problematischen Strom aus Kohlekraftwerken. Nicht allen gefällt das wirklich. Aber viele wissen auch nicht, wie problemlos, schnell und einfach es ist, zu einem Anbieter ökologisch nachhaltig erzeugten Stroms zu wechseln.

Am Sonntagnachmittag kann man in angenehmer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen der Umwelt, seinem Gewissen und vielleicht auch dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tun, denn am 20. Januar 2008 veranstaltet die
Sozialistische Kulturarbeit Gütersloh (SKA) von 15 bis 18 Uhr in den Räumen der Weberei die erste Gütersloher Ökostrom-Wechselparty. Ein erfahrener Referent informiert über die Anforderungen an nachhaltigen,
umweltfreundlichen Strom, über einige zertifizierten Anbieter ökologischen Stroms und über die Kosten und den Nutzen eines ganz persönlichen Ausstiegs aus der Atom- und Kohleenergie. Der Diplom-Ingenieur befasst sich beruflich bereits seit 15 Jahren mit dem Thema „Erneuerbare Energien“ (Schwerpunkte Biogas, nachwachsende Rohstoffe und nachhaltige Mobilität) und ist seit einem Jahr selbständig mit einem Ingenieurbüro in Leopoldshöhe/Lippe zu Energiefragen rund ums Haus. Außerdem zeigt er, wie leicht und unbürokratisch in nur wenigen Minuten der Stromanbieter gewechselt werden kann und steht natürlich für Fragen zum Thema zur Verfügung.
Als einer der größten Herausforderungen unserer Zeit sieht er die Endlichkeit der fossilen Rohstoffe (Erdöl) und den Klimawandel, den es unbedingt zu begrenzen gilt. Jeder/jede ist aufgefordert in diese Richtung aktiv zu werden und sich bewusst zu machen, dass wir alle bezüglich Energie über unsere Verhältnisse leben. Energiesparen und energieeffizient Nutzen sind die vordringlichsten Aufgaben, die auch im persönlichen Umfeld angegangen werden müssen. Der private Stromwechsel zu einem Ökostromanbieter könnte für viele ein erster Schritt sein. Bringen Sie doch einfach Ihre aktuelle Stromrechnung mit.

Den Flyer gibt es hier zum download.

Rund 70.000 Nutzer haben sich bereits für die geplante „Massenbeschwerde“ gegen die heftig umstrittene Novelle der Telekommunikationsüberwachung und die damit verknüpfte verdachtsunabhängige Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten beim Bundesverfassungsgericht registrieren lassen.
Mit 25.000 Bürgern hat ein gutes Drittel davon dem federführenden Berliner Anwalt Meinhard Starostik eine Prozessvollmacht für den Gang nach Karlsruhe unterschrieben. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung, die von einem „Sturm der Entrüstung“ gegen das „Schnüffel-Gesetz“ spricht. Die Zahl der Beschwerdeführer hat sich damit seit der Verabschiedung der Vorratsdatenspeicherung durch den Bundestag Anfang November noch einmal in etwa verdoppelt.

Den kompletten Artikel gibt es bei Heise online

Der Rosa Luxemburg Club Bielefeld lädt wieder zu Vortrag und Gespräch ein:

Der Worte sind genug gewechselt …. es kommt darauf an, die Welt zu verändern!
Reflexionen über gesellschaftsveränderndes Handeln

mit Robert Kurz
am Montag, den 17. Dezember 2007 um 20.00 Uhr in der Bürgerwache Siegfriedplatz

„Praxis“ ist nicht einfach das Handeln schlechthin, sondern gleichzeitig ein theoretischer Begriff, der kritisch-historisch zu bewerten wäre. Jedem gesellschaftlichen Handeln liegt als Voraussetzung eine bestimmte Form der Verarbeitung der in der Lebenswirklichkeit vorgefundenen Widersprüche zugrunde.

Am Samstag, den 29. Dezember, veranstaltet das Bündnis gegen Rechts in der Werkstatt (Blumenstr.) in Lippstadt ein Konzert zum Jahresausklang. Das Ganze steht unter dem Motto „love music – hate fascism„.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Eintritt beträgt 3 Euro. Im Anschluss gibt´s noch eine feine Aftershowparty. Die Homepage vom Bündnis gegen Rechts ist zu finden unter: www.aktion-gegen-rechts.de

Live on stage sind Sidetracked (Hardcore, Unna), Alarmstufe GERD (HC-Punk, Essen) und Horque (Electrotrash, Ahaus).

Was ist die LL-Demo?

Am 19. Januar 1919 wurden die beiden revolutionären Sozialisten und Anführer der Novemberrevolution, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, in Berlin ermordet und schließlich auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde beerdigt.
Seit dem findet jedes Jahr (unterbrochen vom Nationalsozialismus und in abgeänderter Form zu Zeiten der DDR) eine der größten sozialistischen Demonstrationen zum Gedenken an Karl und Rosa statt.
Verschiedene linke Organisationen und Gruppen, so auch die SDAJ, rufen auch dieses Jahr wieder zur Teilnahme auf und zeigen gemeinsam Flagge gegen Imperialismus, Faschischmus, Sozialabbau, Ausbeutung und staatliche Überwachung für eine bessere, gerechte, sozialistische Welt.

„Meine Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden.“ (Rosa Luxemburg)

Die Niederlage kann eine Stärkung der Revolution bedeuten
Am 2. Dezember waren Venezolanerinnen und Venezolaner dazu aufgerufen, in einem Referendum über insgesamt 69 Änderungen der gegenwärtigen Verfassung zu entscheiden. Die Vorschläge von Präsident Chavez und der Nationalversammlung, die in Diskussionen an der Basis entstanden sind, wurden knapp abgelehnt. Über drei Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner, die bei der Präsidentschaftswahl noch für Chávez votierten, blieben der Abstimmung fern.

Obwohl es den Chavistas nicht gelungen ist, ihre Anhänger vollständig zu mobilisieren, bleibt festzuhalten: Mehr als vier Millionen Menschen in Venezuela haben sich für den Aufbau des Sozialismus entschieden. Wir halten es daher für wichtig, die Interpretation nicht der venezolanischen Opposition zu überlassen! Mit den Vorschlägen sollte in kurzer Zeit eine große Zahl an Änderungen an der bolivarischen Verfassung beschlossen werden. Das erschwerte die Diskussion in den eigenen Reihen und eröffnete der venezolanischen Opposition eine große Angriffsfläche. Die Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) schien dagegen nicht in der Lage gewesen zu sein die notwendige Aktivität zu entwickeln. Die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) verweist außerdem auf die Angst vor einem erneuten Putschversuch in der venezolanischen Bevölkerung. Immerhin besitzt die venezolanische Opposition mit dem US-Imperialismus einen mächtigen Verbündeten.