Aufruf zur Demo in Berlin am Samstag, den 22. September ab 14.30 Uhr.
Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind – der „große Bruder“ Staat und die „kleinen Brüder“ aus der Wirtschaft wissen es immer genauer.

Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 22. September 2007 werden wir in Berlin unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Pariser Platz (Brandenburger Tor) um 14.30 Uhr.

Weitere Informationen gibt es unter:

freiheitstattangst.de
keinfriede.blogsport.de

…und dann ist wieder „Blumen für Stukenbrock“
Immer am Wochenende zum Antikriegstag findet die Gedenkveranstaltung „Blumen für Stukenbrock“ am Stalag 326 in der Senne statt. Wie ihr wahrscheinlich alle wisst, gibt es auch jedes Jahr rund um diese Gedenkveranstaltung das Antifa-Workcamp, ein großes Camp für Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dieses mal steht es unter dem Motto “Soziale Frage”. Als Zeitzeuge wird Martin Goldstein, bekannt als “Dr.Sommer” von der BRAVO ins Camp kommen. Wie immer gibt es neben spannenden Diskussionsrunden auch wieder Achims Gitarre am Lagerfeuer.

Die SDAJ Bielefeld veranstaltet am 29. August einen Bildungsabend zum Thema „Transnationale Konzerne“. Dabei werden wir uns mit den Thema Imperialismus beschäftigen und uns die Politik einiger transnationaler Konzerne genauer ansehen. Zum Bildungsabend mit anschliessender Diskussion sind alle herzlich eingeladen.

Kommt am Mittwoch, den 29. August um 18:30 Uhr ins DKP Zentrum Bielefeld

Komm mit auf die Coke side of Life – Erlebe den Schrecken!
Coca Cola – wohlwollender Arbeitgeber oder skrupellose Ausbeuter?
Eine Ausarbeitung der SDAJ Gruppe Bielefeld

Schaut man mal im Internet unter coca-cola-gmbh.de/unternehmensverantwortung nach, sieht die Antwort des Unternehmens folgendermaßen aus:

„Ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Unternehmen ist, auch Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten, zu übernehmen. Das bedeutet für uns, ein offenes Ohr für die Menschen und ihre Bedürfnisse zu haben und einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten. Dabei sehen wir unseren Beitrag in vier wesentlichen Bereichen:
• Im Markt
• Als Arbeitgeber
• Engagement für unsere Umwelt
• Engagement vor Ort
Am Markt ist für uns international und national vorbildliches Geschäftsverhalten gegenüber Verbrauchern, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern eine Selbstverständlichkeit. Als Arbeitgeber fördern wir ein faires Arbeitsplatzklima und setzen uns für die Interessen unserer Mitarbeiter ein. In unserem unternehmerischen Handeln ist nachhaltiger Umweltschutz ebenso selbstverständlich wie der Dienst für die Gemeinschaft.“

So, die Selbstdarstellung von Coca Cola. Schauen wir nun, was für Geschichten uns die Wirklichkeit erzählt.

Ich habe mal etwas mehr Inhalt in die linke Seitenleiste gebracht. Neben den aktuellsten Kommentaren wird jetzt auch eine Umfrage und ein Link auf die aktuelle position, Magazin der SDAJ dargestellt. Ausserdem gibt es zwecks besserer Übersicht eine Tag-Cloud anstatt der einfachen Kategorieliste. Ich hoffe es gefällt.

Seit Jahrzehnten lassen sich Abend für Abend über zehn Millionen Menschen vor der 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau nieder. Karl-Heinz Köpcke, lange Zeit Chefsprecher der Tagesschau, wurde sogar von vielen als eine Art Regierungssprecher wahrgenommen. Und tatsächlich gibt sich die Tagesschau äußerst „offiziös“.

Doch welche Art von Information vermittelt eigentlich dieses Hochamt der Fernsehnachrichten? Am 10. Juli strahlte der Deutschlandfunk dazu ein 40 minütiges Feature, welches HIER zum download angeboten wird.

Unser Fazit: absolut hörenswert!

Der Rosa Luxemburg Club Bielefeld lädt wieder zu Vortrag und Gespräch ein:

Verzicht auf die Idee des geschichtlichen Fortschritts?
Über die Aufrechterhaltung der marxistischen Perspektiven im geschichtstheoretischen Denken

mit Dr. Robert Steigerwald
Am Donnerstag, den 30. August 2007 um 20.00 Uhr in der Bürgerwache Siegfriedplatz

Die Krönung, das Ende der Geschichte, sei der Kapitalismus – so versuchen die Ideologen der herrschenden Wirtschafts- und Politikeliten uns die Welt zu erklären. Zugegeben: Sozialistisch orientierte Großtheorien haben nicht gerade Konjunktur. Die Entwicklung von kapitalistischer Wirtschaft und Gesellschaft verlief anders als von marxistisch ausgerichteter Politik und von Zusammenbruchstheoretikern erwartet. Die vermeintliche Gesetzmäßigkeit der historischen Fortschreitens, der Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, der weltweite Sturz der herrschenden Klassen trat nicht ein. Der Streit darüber, die Verarbeitung dieses Versagens und die angemessene Beschreibung von Kapitalentwicklung und Kapitalismus wird die Linke sicher noch lange beschäftigen – allein schon deshalb, weil weltweite Verteilungskriege und periodische Krisen mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur dies erfordern.
Marx und Engels hatten jedoch mit dem dialektischen und historischen Materialismus zugleich eine ambitionierte philosophische Grundlage der entstehenden Arbeiterbewegung abgeliefert. Wichtiger Bestandteil dieser Anstrengungen war das Bestehen auf der Erkennbarkeit des historischen Prozesses. Der RLS möchte – nach der Veranstaltung mit Michael Heinrich im Frühjahr – zum zweiten Mal der Frage nachgehen, inwieweit die Arbeiten von Marx und Engels eine Geschichtstheorie oder heute noch gültige geschichtsphilosophische Grundlinien erkennen lassen. Das Interesse gilt weiterhin der Reinigung der Kritik der politischen Ökonomie von metaphysischen Altlasten. Gegen die zeitgeistgemäße
Verabschiedung von marxistischen Perspektiven im geschichtstheoretischen Denken argumentiert diesmal Robert Steigerwald für den Bezug auf Marxsche Grundlagen und den historischen Materialismus.

Schaeuble! Wegtreten!

4 Wochen sind es nur noch bis Blumen für Stuckenbrock und dem traditionellen dazugehörigen antifa workcamp.

Sucht schon mal eure Zelte und Schlafsäcke raus und kommt vorher alle zur Maoam Soli-Party am 10. August ab 23.00 Uhr ins AJZ, Bielefeld.

Wie besprochen wollen wir unsere Aktionen zum antifaschistischen Aktionstag am 18. August weiter gestalten. Dazu treffen wir uns

am Mittwoch, den 08. August 2007 um 20 Uhr
im Seminarraum der Weberei.