Thomas, Mittwoch, 29. August 2007
...und dann ist wieder "Blumen für Stukenbrock"
Immer am Wochenende zum Antikriegstag findet die Gedenkveranstaltung "Blumen für Stukenbrock" am Stalag 326 in der Senne statt. Wie ihr wahrscheinlich alle wisst, gibt es auch jedes Jahr rund um diese Gedenkveranstaltung das
Antifa-Workcamp, ein großes Camp für Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dieses mal steht es unter dem Motto “Soziale Frage”. Als Zeitzeuge wird Martin Goldstein, bekannt als “Dr.Sommer” von der BRAVO ins Camp kommen. Wie immer gibt es neben spannenden Diskussionsrunden auch wieder Achims Gitarre am Lagerfeuer.
Thomas, Freitag, 3. August 2007
Wie besprochen wollen wir unsere Aktionen zum
antifaschistischen Aktionstag am 18. August weiter gestalten. Dazu treffen wir uns
am Mittwoch, den 08. August 2007 um 20 Uhr
im Seminarraum der Weberei.
Thomas, Montag, 30. Juli 2007
Neues Ziel bis November anvisiert. Bundesweiter Aktionstag am 1. September
Unterschriften von 100 000 Bundesbürgern hat die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) im Rahmen ihrer Kampagne "NPD-Verbot jetzt!" gesammelt. In einem Schreiben wenden sich die Unterzeichner an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages und fordern die Aufnahme eines neuen Verfahrens zum Verbot der NPD.
weiterlesen 100.000 sind erreicht.
Thomas, Montag, 23. Juli 2007
Nach Streitigkeiten in der rechtsextremen Bewegung sowie schwachen Teilnehmerzahlen bei den jüngsten Aufmärschen hat der Hamburger Neonazi Christian Worch die Anmeldungen für 15 Demonstrationen in Leipzig zurückgezogen. Worch hatte bis 2014 pro Jahr jeweils zwei Aufmärsche geplant, für die er jetzt die Anmeldungen wieder zurückgezogen hat, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung bestätigte.
Quelle und weiterlesen:
tagesschau.de
Thomas, Montag, 16. Juli 2007
Wir gönnen uns keine Sommerpause, denn wichtige Termine rücken wieder näher. Wie beim letzten Treffen vorgeschlagen wollen wir uns am
Mittwoch, den 18. Juli 2007 um 19:30 Uhr
im Seminarraum der Weberei treffen
und uns darüber beraten, ob und wie wir uns am antifaschistischen Aktionstag am 18. August beteiligen wollen:
"Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 18. August deutlich zu zeigen, dass wir jeder Form der Verherrlichung des Nationalsozialismus entschieden engegentreten - egal wann und egal wo!"
Es geht hier natürlich um eine
Aktion gegen die Hess-Maersche in Wunsiedel.
Genaue Infos gibt es
hier.
Thomas, Dienstag, 3. Juli 2007

Auch wenn der Naziaufmarsch in Herford nicht verhindert oder blockiert wurde, kann sich der interessierte Leser den zugehörigen
Artikel auf indymedia.de durchlesen und ggf. kommentieren.
Thomas, Montag, 25. Juni 2007
aus aktuellem Anlass wird es wieder Zeit fuer ein "Courage gegen Rechts" Treffen. Bitte seit am
Mittwoch, den 27. Juni 2007 um 20:00h
im Seminarraum der Weberei. In erster Linie wollen wir ueber
Herford sprechen, aber es wird bestimmt auch noch andere Themen geben. Wir sehen uns Mittwoch.
Thomas, Mittwoch, 20. Juni 2007

Im kritischen Heise-Ableger
Telepolis ist heute ein Artikel über
die Symbolik der Neonazis erschienen. Für die meisten von uns ist das wahrscheinlich thematisch nichts Neues, aber gut geschrieben und lesenswert.
Die Links dazu:
Telepolis: Scharze Sonne statt Hakenkreuz
Das Versteckspiel
Thomas, Dienstag, 19. Juni 2007
Für Samstag, den 30. Juni planen Neonazis aus dem Spektrum der so genannten "freien Kameradschaften" aus NRW und der "Nationalen Offensive Schaumburg" (NOS) einen Aufmarsch in Herford. Unter dem Motto "Gesinnungsparagraphen abschaffen! - Freiheit für alle nationalen politischen Gefangenen!" wollen die Verbrecher ihre Solidarität mit den "inhaftierten Kameraden" und Holocaustleugnern Ernst Zündel, Germar Rudolf, Michael Regener und Axel Reitz kundtun.
Das müssen wir selbstverständlich verhindern! Die Gegendemonstration soll am 30.6. um 9.00 Uhr auf dem Alten Markt mit einer Auftaktkundgebung beginnen.
Aktuelle und genauere Informationen gibts bei
Herford gegen Rechts
weiterlesen Naziaufmarsch in Herford verhindern
Thomas, Samstag, 5. Mai 2007

Die SDAJ unterstuetzt die Kampagne "NPD-Verbot jetzt!" der VVN-BdA. Hier alle Links dazu:
=>
Kampagne "NPD-Verbot jetzt!"
=>
Aufruf "NPD-Verbot jetzt!"
=>
Den Aufruf "NPD-Verbot jetzt!" unterschreiben
Thomas, Montag, 16. April 2007

Am traditionellen 1. Mai gibt es im Westfalenpark in Dortmund ein"Rock gegen Rechts", welches auch von der SDAJ unterstuetzt wird.
Thomas, Samstag, 7. April 2007
es ist wieder Zeit fuer ein neues Treffen denn wichtige Termine ruecken wieder naeher und so wollen wir in erster Linie ueber Minden, Wewelsburg und Paderborn sprechen.
Bitte erscheint zahlreich zum
naechsten CgR-Treffen am 11. April um 20 Uhr im Werk II der Weberei.
Thomas, Montag, 5. März 2007

Antifaschistische Kundgebung am Guetersloher Hauptbahnhof am 9.3.2007 um 16 Uhr.
Mit dieser Kundgebung wollen wir das immer haeufigere oeffentliche Auftreten von Faschisten in der Guetersloher Gesellschaft kritisieren und gleichzeitig die Oeffentlichkeit zu mehr Courage gegen den immer unertraeglicher werdenden Naziterror bewegen.
Nachdem unsere Innenstadt mit Nazi-Aufklebern zutapeziert wurde, die Vordertuer der Anne-Frank-Schule mit einem Hakenkreuz beschmiert wurde und einer ganzen Reihe von Grabschaendungen auf juedischen Friedhoefen in Schlangen, Obernkirchen und anderen Staedten haben sich die Nazis nun wieder einen haarstraeubenden Auftritt geleistet. Dies alles zwingt uns unweigerlich zum Handeln!
Thomas, Montag, 18. September 2006

in der
kategorie presse sind die aktuellen pressemeldungen zum naziaufmarsch in guetersloh vom samstag zusammengefasst.
noch mehr infos, auch zu bielefeld und minden gibt es auf
hiergeblieben.de und
indymedia.de.
ein paar bilder aus der "nw" gibt es in unserer
bildergallerie.
hier der artikel aus der "OWL am Sonntag".
Thomas, Montag, 18. September 2006
Bielefeld. Antifaschisten haben am Samstag in Nordrhein-Westfalen faschistische Demonstrationen verhindert. In Bielefeld blockierten laut Polizei etwa 700 Personen einen Aufmarsch von 150 Neonazis. Zuvor hatten in der Innenstadt fast 5.000 Menschen unter dem Motto "Wir halten dagegen" gegen die Ultrarechten demonstriert. In Gütersloh gaben etwa 80 Nazis auf, nachdem sich 200 Antifaschisten in den Weg gestellt hatten. In Minden gingen rund 1.500 Menschen gegen Nazis auf die Straße.
Quelle: Junge Welt, 18.09.2006
Thomas, Montag, 18. September 2006
Bielefeld/Gütersloh/Minden (gär/mönt/raho). Etwa 150 Rechtsextremisten haben am Samstag in Ostwestfalen kaum einen Fuß auf die Straße bekommen. Ihre Aufmärsche in Bielefeld, Gütersloh und Minden wurden schon nach wenigen hundert Metern durch Sitzblockaden von Gegendemonstranten gestoppt. Die Polizei, die mit mehr als 2.000 Beamten im Einsatz war, hielt sich zurück. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit räumte sie den Neonazis den Weg nicht frei.
Unter dem Motto "Wir halten dagegen" beteiligten sich allein in Bielefeld etwa 5.000 Menschen an einer zentralen Kundgebung. Rechtsextreme Gruppierungen "nutzen den Frust und die Perspektivlosigkeit vieler Menschen, um Angst vor Fremden zu schüren", warnte die Superintendentin der evangelischen Kirche in Bielefeld, Regine Burg. Auch Oberbürgermeister Eberhard David (CDU) ergriff das Wort: "Wir setzen ein eindeutiges Signal. Extremisten haben in Bielefeld keinen Platz", sagte er.
Zuvor hatten sich in den Morgenstunden am Bielefelder Bahnhof etwa 150 Neonazis aus Hamm, Dortmund, Gütersloh und Schaumburg versammelt. Die Rechtsextremisten wurden von einem großen Polizeiaufgebot abgeschirmt und einzeln durchsucht. Viele trugen Glatzen, schwarze Kappen und T-Shirts mit bizarren Aufschriften wie "Ewig lebt der Toten Tatenruhm". Der Demonstrationsbeginn verzögerte sich um zwei Stunden. Unter anderem auch deshalb, weil die Neonazis nicht in der Lage waren, die erforderliche Anzahl von acht Ordnern zu stellen. Mehrere Ordner konnten nach Polizeiangaben wegen ihrer Vorstrafen nicht akzeptiert werden.
Gegen Mittag wollten die Neonazis endlich losmarschieren, doch sie kamen nur 200 Meter weit. Dann blockierten etwa 500 Menschen an der Schildescher Straße eine Bahnunterführung. Eine mögliche Alternativroute wurde von etwa 200 linksgerichteten Demonstranten, so genannten Autonomen, versperrt. Zwei Stunden standen die Neonazis still in der Spätsommersonne, dann ordnete ihr Versammlungsleiter Christian Menzer den Rückzug an. Anschließend teilten sich die Neonazis in zwei Gruppen auf und fuhren mit der Bahn nach Gütersloh und Minden. Doch in diesen beiden Städten wurden sie ebenfalls schnell ausgebremst. Weil Gegendemonstranten die genehmigte Demonstrationsroute der Rechtsextremisten blockierten, wurden diese in Minden von der Polizei in ein abgelegenes Gewerbegebiet geleitet.
In Gütersloh setzten sich ebenfalls 250 zumeist junge Menschen auf die Straße. Kurz darauf traten die Neonazis auch hier den Rückzug an. Anschließend beschwerten sie sich in allen drei Städten bei der Polizei, weil diese aus Gründen der Verhältnismäßigkeit die Gegendemonstranten, deren Zahl in Gütersloh und Minden insgesamt etwa 2.000 betrug, nicht aus dem Weg geräumt hatte. Bei einer Räumung seien jedoch Ausschreitungen zu befürchten gewesen, deshalb habe die Einsatzleitung davon nach längerer Beratung Abstand genommen, sagte ein Polizeisprecher.
Insgesamt wurden bei den Demonstrationen 13 Personen vorläufig in Gewahrsam genommen. Gegen zwei Personen wurde unter anderem wegen Steinewerfens Anzeige erstattet.
Quelle: Neue Westfälische, 18.09.2006
Thomas, Montag, 18. September 2006
Gütersloh (raho). Bürgermeisterin Maria Unger, Hauptrednerin bei der Kundgebung am ZOB, dankte den Teilnehmern, dass sie ohne Zögern dabei seien, wenn es gelte, demokratisch Flagge zu zeigen. In Anspielung auf das Motto des rechten Aufmarsches ("Gegen Sozialabbau und Rentenklau") meinte Unger, natürlich gebe es auch in Gütersloh Probleme, etwa auf dem Ausbildungsmarkt oder infolge des demographischen Wandels. Mit rechtsextremem Gedankengut, importierten Demonstrationszügen und dumpfer Stimmungsmache sei jedoch noch kein einziges Problem gelöst worden – "in keinem Landtag, in keinem Kommunalparlament, in dem rechtsextreme Gruppierungen sitzen. Und deshalb wollen wir das nicht und brauchen es nicht."
Freiheit und Demokratie müssten immer wieder neu gelebt und verdient werden, sagte Unger. "Das müssen wir vor allem unseren Kinder und Jugendliche überzeugend klarmachen. Dann sind sie umso weniger anfällig für Verführer aus dem extremen Lager, die von Kameradschaft reden, und doch nur Unterordnung und blinden Gehorsam meinen."
Daniel Salewski von der IG-Metall-Jugend NRW warnte vor Kürzungen der Mittel für Jugendarbeit und rief die Politik zum Umdenken auf. "Jugend braucht Kümmerer, und wenn wir das nicht tun, dann übernehmen das die Rechten." Das dürfe nicht passieren.
Quelle: Neue Westfälische, 18.09.2006
Thomas, Freitag, 25. August 2006

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