Und täglich grüßt das Murmeltier
Ein "Schwarzer" Discounter tritt nach
Skandale beim deutschen Lebensmittel-Discounter Lidl
Es kommt einem noch so vor wie gestern, als Ver.di mit dem "Schwarzbuch-Lidl" die Arbeitnehmerfeindlichen Bedingungen Lidl's
kritisierte und damit deutschlandweit für Furore sorgte. Auch das Lidl den "Big Brother Award" in der Kategorie "Arbeitswelt" für den "nahezu sklavenhalterischen Umgang mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern" erhielt, ist den meisten noch bewusst. Nun also schon wieder schlechte Presse über Lidl. Laut Recherchen der Zeitschrift "Stern" soll der "Discounter Lidl systematisch Mitarbeiter ausspioniert und seitenlange Protokolle über Gesprächsmitschnitte angefertigt haben. Nun werden Datenschützer den Konzern einer offiziellen Prüfung unterziehen. Die Gewerkschaft Ver.di nennt Lidls Verhalten eine "Schweinerei sondergleichen". Notiert wurde
unter anderem wer, wann auf Toilette ging, wer mit wem eine mögliche Liebesbeziehung hatte und wer eventuell unfähig sei oder nur "introvertiert und naiv wirkt". UNGLAUBLICH !!!

Aktionen der Lidl-Kampange von Attac
Skandale beim deutschen Lebensmittel-Discounter Lidl
Es kommt einem noch so vor wie gestern, als Ver.di mit dem "Schwarzbuch-Lidl" die Arbeitnehmerfeindlichen Bedingungen Lidl's
kritisierte und damit deutschlandweit für Furore sorgte. Auch das Lidl den "Big Brother Award" in der Kategorie "Arbeitswelt" für den "nahezu sklavenhalterischen Umgang mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern" erhielt, ist den meisten noch bewusst. Nun also schon wieder schlechte Presse über Lidl. Laut Recherchen der Zeitschrift "Stern" soll der "Discounter Lidl systematisch Mitarbeiter ausspioniert und seitenlange Protokolle über Gesprächsmitschnitte angefertigt haben. Nun werden Datenschützer den Konzern einer offiziellen Prüfung unterziehen. Die Gewerkschaft Ver.di nennt Lidls Verhalten eine "Schweinerei sondergleichen". Notiert wurde
unter anderem wer, wann auf Toilette ging, wer mit wem eine mögliche Liebesbeziehung hatte und wer eventuell unfähig sei oder nur "introvertiert und naiv wirkt". UNGLAUBLICH !!!

Aktionen der Lidl-Kampange von Attac
Ein "Schwarzer" Discounter tritt nach
Es kommt einem noch so vor wie gestern, als Ver.di mit dem "Schwarzbuch-Lidl" die Arbeitnehmerfeindlichen Bedingungen Lidl's
kritisierte und damit deutschlandweit für Furore sorgte. Auch das Lidl den "Big Brother Award" in der Kategorie "Arbeitswelt" für den "nahezu sklavenhalterischen Umgang mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern" erhielt, ist den meisten noch bewusst. Nun also schon wieder schlechte Presse über Lidl. Laut Recherchen der Zeitschrift "Stern" soll der "Discounter Lidl systematisch itarbeiter ausspioniert und seitenlange Protokolle über Gesprächsmitschnitte angefertigt haben. Nun werden Datenschützer den
Konzern einer offiziellen Prüfung unterziehen. Die Gewerkschaft Ver.di nennt Lidls Verhalten eine "Schweinerei sondergleichen". Notiert wurde unter anderem wer, wann auf Toilette ging, wer mit wem eine mögliche Liebesbeziehung hatte und wer eventuell unfähig sei oder nur "introvertiert und naiv wirkt". UNGLAUBLICH !!!
Doch nicht nur wegen systematischer Spionage, sondern auch wegen anderen Schweinereien steht der Konzern unter Kritik. Nachdem Anfang November in einer Hamburger Lidl Filiale Betriebsratwahlen stattgefunden haben, entließ Lidl kurzerhand einen
Angestellten und fechtete die Wahlen aufgrund angeblicher Ungereimtheiten an. Doch damit nicht genug. Die Lidl-Filiale stand kurz
vor der Schließung und die 17 Lidl Angestellten somit so gut wie auf der Straße. Das Lidl die Betriebsräte Landesweit verbietet erfüllt durchaus einen Zweck. Die große Mehrzahl der bei Lidl arbeitenden Personen sind Teilzeitbeschäftigte ohne Mitbestimmung und demokratische Beteiligung bei Betrieblichen Entscheidungen. Arbeitszeiten von bis zu Zwölf Stunden am Tag und dies oftmals ohne Mittagspause, sind in vielen Lidl Filialen keine Seltenheit. Die Frühschicht beginnt um sechs, doch bezahlt wird erst ab acht. "Freiwillige Vor- und Nacharbeit" werden diese unbezahlten Überstunden genannt. Außerdem endet kaum ein Arbeitstag ohne
Taschenkontrollen. Selbst die Privat-Pkw der Mitarbeiter werden überprüft. Normalerweise setzen sich gerade die Betriebsräte dafür ein das eben diese Kontrollen so akzeptabel wie möglich sind. So bezeichnete eine Angestellte die Art der Kontrollen als "entwürdigend". In der ZDF- Sendung "frontal 21" rechtfertigte sich Klaus Gehrig, welcher die Geschäft der Schwarz-Grupe führt, für die Kontrollen da sie "von allen Handelsunternehmen praktiziert" werden würden. Das was er verschwieg war, dass es in den meisten anderen Handelsunternehmen Betriebsräte gibt, welche dafür sorgen, dass diese Kontrollen eben nicht "entwürdigend" sind, so wie es die MitarbeiterInnen empfinden.
Agnes Schreieder welche am "Schwarzbuch-Lidl" der Gewerkschaft Ver.di mitgewirkt hat, spricht gar vom dem"Lidl-System". "Es ist darauf aufgebaut, bei den Angestellten gezielt Angst zu schüren. Durch gnadenlose Arbeitshetze werden Leute zu Leistungen und zu einem Verhalten gebracht, die Lidl den Vorteil bringen, dass sie über die Ausbeutung dieser Arbeitsleistung ein aggressives Expansionstempo vorlegen können. Dieses wird von keinem Unternehmen der Republik eingeholt" Kein Wunder. Den in den 2600 Lidl-Filialen gibt es lediglich in acht (!!!) einen Betriebsrat, der sich um die Rechte der ArbeiterInnen kümmert. "Kein anderes Unternehmen in dieser Republik schaltet so gezielt und radikal betriebliche Mitbestimmung aus wie der Konzern Schwarz ", so Agnes Schreieder weiter. So haben Lidl Bezirksleiter, Angestellte dazu aufgefordert Infomaterial der Gewerkschaft Ver.di einzusammeln, mit welchem Ver.di über sich selbst und über die Gründungen von Betriebsräten aufklären wollte. Jedoch gehört der Schwarz-Gruppe nicht nur der Discounter Lidl. Die nach dem Firmengründer Dieter schwarz benannte Schwarz-Gruppe zählt neben Lidl die SB-Warenkaufhäuser Handelhof und Kaufland ihr eigen. Insgesamt arbeiten europaweit ca. 151.000 Menschen in 18 europäischen Ländern für die Schwarz-Gruppe. Der Jahresgesamtumsatz des Unternehmens beträgt 36 Milliarden (!!!) Euro. Allein letztes Jahr eröffnete die Kette 442 neue Geschäfte womit mittlerweile rund 6000 Fillialen existieren. Obendrein übertrug Dieter-Schwarz bei seinem Rückzug aus der Firmenleitung seine Anteile auf die "gemeinnützige" Dieter-Schwarz-Stiftung Gmbh um, genau wie die Bertelsmann-Stiftung aus Gütersloh, Steuereinsparungen in Millionen Höhe zu erlangen. So beutet Lidl nicht nur die ArbeiterInnen aus, sondern schafft obendrein noch Gelder, die der Staat dringend für die Sanierung von Schulen benötigen würde, an ihm vorbei.
"Die werfen Leute raus, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Schon beim geringsten Anlass", meinte Gabriele Henske-Kunz, ehemalige Personalsachbearbeiterin bei Kaufland in Stuttgart. Sie wurde entlassen, weil sie an einer Betriebsratswahl mitgewirkt hatte. "Der Verkaufsleiter hat zu mir gesagt: Wir kriegen Sie raus, verlassen Sie sich darauf! Ich such so lange, bis Sie hier ausfliegen"
Die Geschäftsführung entschuldigte sich für diese Vorfälle und tat sie als "unglückliche Einzelfälle" ab. Von Einzelfällen kann jedoch bei diesen Methoden keine rede mehr sein. Den auch international gerät die Schwarzgruppe wegen ihrer "arbeitnehmerfeindlichen Bedingungen" immer mehr in die Kritik. Neben dem "Schwarzbuch Lidl" veranstaltete die Fraktion europäischer Linken/Nordische Grüne Linke eine europaweite Konferenz zu den Praktiken der Schwarz-Gruppe.
Auch in Sachen Ausbildung geht Lidl nicht gerade als leuchtendes Vorbild
vorne weg. Laut offiziellen Angaben bildet Lidl 1.500 Auszubildende aus, jedoch ist dies in Relation zu ihrer Gesamtzahl an Beschäftigten ein schlechter Witz und hinkt meilenweit den allgemeinen Forderungen der SDAJ von 10% Auszubildende der Gesamtzahl der Beschäftigten, hinterher. Lidl beschäftigt in Deutschland 45.000 Arbeiter. Sie müssten nach der 10% -Formel also 4.500 Ausbildungsplätze stellen. In irklichkeit sind es aber nur ein drittel der von uns geforderten Anzahl. Somit zeichnet sich Lidl obendrein als einer der führenden Zukunftskiller Deutschland weit aus.
Ja herzlichen Dank. Wir Gratulieren.
Die Aufkommenden Forderungen, Lidl zu boykottieren sind zwar ganz nett, sind allerdings keine Lösung. Den nicht Lidl ist das Problem, sondern das System welches Lidl und andere Discounter zu immer größeren gewinnen und somit immer größeren Druck auf die Arbeiter zwingt.
Das Beispiel Lidl ist nur eines von vielen, welches uns zeigt, dass es mit einfachen Reförmchen nicht getan ist sondern ein radikaler Umsturz der Gesellschaft von nöten ist um solche Auswüchse des Systems für immer in den abgrund zu schleudern.
SDAJ Gütersloh
Es kommt einem noch so vor wie gestern, als Ver.di mit dem "Schwarzbuch-Lidl" die Arbeitnehmerfeindlichen Bedingungen Lidl's
kritisierte und damit deutschlandweit für Furore sorgte. Auch das Lidl den "Big Brother Award" in der Kategorie "Arbeitswelt" für den "nahezu sklavenhalterischen Umgang mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern" erhielt, ist den meisten noch bewusst. Nun also schon wieder schlechte Presse über Lidl. Laut Recherchen der Zeitschrift "Stern" soll der "Discounter Lidl systematisch itarbeiter ausspioniert und seitenlange Protokolle über Gesprächsmitschnitte angefertigt haben. Nun werden Datenschützer den
Konzern einer offiziellen Prüfung unterziehen. Die Gewerkschaft Ver.di nennt Lidls Verhalten eine "Schweinerei sondergleichen". Notiert wurde unter anderem wer, wann auf Toilette ging, wer mit wem eine mögliche Liebesbeziehung hatte und wer eventuell unfähig sei oder nur "introvertiert und naiv wirkt". UNGLAUBLICH !!!
Doch nicht nur wegen systematischer Spionage, sondern auch wegen anderen Schweinereien steht der Konzern unter Kritik. Nachdem Anfang November in einer Hamburger Lidl Filiale Betriebsratwahlen stattgefunden haben, entließ Lidl kurzerhand einen
Angestellten und fechtete die Wahlen aufgrund angeblicher Ungereimtheiten an. Doch damit nicht genug. Die Lidl-Filiale stand kurz
vor der Schließung und die 17 Lidl Angestellten somit so gut wie auf der Straße. Das Lidl die Betriebsräte Landesweit verbietet erfüllt durchaus einen Zweck. Die große Mehrzahl der bei Lidl arbeitenden Personen sind Teilzeitbeschäftigte ohne Mitbestimmung und demokratische Beteiligung bei Betrieblichen Entscheidungen. Arbeitszeiten von bis zu Zwölf Stunden am Tag und dies oftmals ohne Mittagspause, sind in vielen Lidl Filialen keine Seltenheit. Die Frühschicht beginnt um sechs, doch bezahlt wird erst ab acht. "Freiwillige Vor- und Nacharbeit" werden diese unbezahlten Überstunden genannt. Außerdem endet kaum ein Arbeitstag ohne
Taschenkontrollen. Selbst die Privat-Pkw der Mitarbeiter werden überprüft. Normalerweise setzen sich gerade die Betriebsräte dafür ein das eben diese Kontrollen so akzeptabel wie möglich sind. So bezeichnete eine Angestellte die Art der Kontrollen als "entwürdigend". In der ZDF- Sendung "frontal 21" rechtfertigte sich Klaus Gehrig, welcher die Geschäft der Schwarz-Grupe führt, für die Kontrollen da sie "von allen Handelsunternehmen praktiziert" werden würden. Das was er verschwieg war, dass es in den meisten anderen Handelsunternehmen Betriebsräte gibt, welche dafür sorgen, dass diese Kontrollen eben nicht "entwürdigend" sind, so wie es die MitarbeiterInnen empfinden.
Agnes Schreieder welche am "Schwarzbuch-Lidl" der Gewerkschaft Ver.di mitgewirkt hat, spricht gar vom dem"Lidl-System". "Es ist darauf aufgebaut, bei den Angestellten gezielt Angst zu schüren. Durch gnadenlose Arbeitshetze werden Leute zu Leistungen und zu einem Verhalten gebracht, die Lidl den Vorteil bringen, dass sie über die Ausbeutung dieser Arbeitsleistung ein aggressives Expansionstempo vorlegen können. Dieses wird von keinem Unternehmen der Republik eingeholt" Kein Wunder. Den in den 2600 Lidl-Filialen gibt es lediglich in acht (!!!) einen Betriebsrat, der sich um die Rechte der ArbeiterInnen kümmert. "Kein anderes Unternehmen in dieser Republik schaltet so gezielt und radikal betriebliche Mitbestimmung aus wie der Konzern Schwarz ", so Agnes Schreieder weiter. So haben Lidl Bezirksleiter, Angestellte dazu aufgefordert Infomaterial der Gewerkschaft Ver.di einzusammeln, mit welchem Ver.di über sich selbst und über die Gründungen von Betriebsräten aufklären wollte. Jedoch gehört der Schwarz-Gruppe nicht nur der Discounter Lidl. Die nach dem Firmengründer Dieter schwarz benannte Schwarz-Gruppe zählt neben Lidl die SB-Warenkaufhäuser Handelhof und Kaufland ihr eigen. Insgesamt arbeiten europaweit ca. 151.000 Menschen in 18 europäischen Ländern für die Schwarz-Gruppe. Der Jahresgesamtumsatz des Unternehmens beträgt 36 Milliarden (!!!) Euro. Allein letztes Jahr eröffnete die Kette 442 neue Geschäfte womit mittlerweile rund 6000 Fillialen existieren. Obendrein übertrug Dieter-Schwarz bei seinem Rückzug aus der Firmenleitung seine Anteile auf die "gemeinnützige" Dieter-Schwarz-Stiftung Gmbh um, genau wie die Bertelsmann-Stiftung aus Gütersloh, Steuereinsparungen in Millionen Höhe zu erlangen. So beutet Lidl nicht nur die ArbeiterInnen aus, sondern schafft obendrein noch Gelder, die der Staat dringend für die Sanierung von Schulen benötigen würde, an ihm vorbei.
"Die werfen Leute raus, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Schon beim geringsten Anlass", meinte Gabriele Henske-Kunz, ehemalige Personalsachbearbeiterin bei Kaufland in Stuttgart. Sie wurde entlassen, weil sie an einer Betriebsratswahl mitgewirkt hatte. "Der Verkaufsleiter hat zu mir gesagt: Wir kriegen Sie raus, verlassen Sie sich darauf! Ich such so lange, bis Sie hier ausfliegen"
Die Geschäftsführung entschuldigte sich für diese Vorfälle und tat sie als "unglückliche Einzelfälle" ab. Von Einzelfällen kann jedoch bei diesen Methoden keine rede mehr sein. Den auch international gerät die Schwarzgruppe wegen ihrer "arbeitnehmerfeindlichen Bedingungen" immer mehr in die Kritik. Neben dem "Schwarzbuch Lidl" veranstaltete die Fraktion europäischer Linken/Nordische Grüne Linke eine europaweite Konferenz zu den Praktiken der Schwarz-Gruppe.
Auch in Sachen Ausbildung geht Lidl nicht gerade als leuchtendes Vorbild
vorne weg. Laut offiziellen Angaben bildet Lidl 1.500 Auszubildende aus, jedoch ist dies in Relation zu ihrer Gesamtzahl an Beschäftigten ein schlechter Witz und hinkt meilenweit den allgemeinen Forderungen der SDAJ von 10% Auszubildende der Gesamtzahl der Beschäftigten, hinterher. Lidl beschäftigt in Deutschland 45.000 Arbeiter. Sie müssten nach der 10% -Formel also 4.500 Ausbildungsplätze stellen. In irklichkeit sind es aber nur ein drittel der von uns geforderten Anzahl. Somit zeichnet sich Lidl obendrein als einer der führenden Zukunftskiller Deutschland weit aus.
Ja herzlichen Dank. Wir Gratulieren.
Die Aufkommenden Forderungen, Lidl zu boykottieren sind zwar ganz nett, sind allerdings keine Lösung. Den nicht Lidl ist das Problem, sondern das System welches Lidl und andere Discounter zu immer größeren gewinnen und somit immer größeren Druck auf die Arbeiter zwingt.
Das Beispiel Lidl ist nur eines von vielen, welches uns zeigt, dass es mit einfachen Reförmchen nicht getan ist sondern ein radikaler Umsturz der Gesellschaft von nöten ist um solche Auswüchse des Systems für immer in den abgrund zu schleudern.
SDAJ Gütersloh
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