Am kommenden Samstag den 03.Oktober wollen erneut Neonazis in Hamm aufmarschieren, um ihre menschenverachtende Ideologie gegen Flüchtlinge zu richten.
In Hamm mobilisiert bereits ein breites Bündnis gegen den Naziaufmarsch.
Unter dem Motto „Das Problem heißt Rassismus – Geflüchtete unterstützen!“ wird am Samstag eine Gegendemonstration, ab 12:00 Uhr auf der Gustav-Heinemann-Straße (vor dem Technischen Rathaus) stattfinden. Wir die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), werden am Samstag ebenfalls die Gegendemonstration unterstützen, um ein klares Zeichen gegen Rassismus und Faschismus hier in der Region zu setzen.



Wir dokumentieren im weiteren den Aufruf des „antifaschistischen Jugendbündnisses Hamm“:

Am kommenden Samstag, den 3. Oktober wollen erneut Neonazis in Hamm aufmarschieren und ihre menschenverachtenden Parolen rufen. Viele Hammer Gruppen, Verbände und Organisationen rufen dazu auf, sich an der großen gemeinsamen Gegendemonstration zu beteiligen.

Treffpunkt für die Demonstration ist am Samstag um 12:00 Uhr auf der Gustav-Heinemann-Straße (vor dem Technischen Rathaus). Um 12:30 Uhr beginnt die Demonstration, die durch die Hammer Innenstadt führt. Der Endpunkt ist vor dem Gustav-Lübcke-Museum auf der Neuen Bahnhofstraße. Dort versammelt sich der Nazi-Aufmarsch, so dass wir lautstark klar machen können, dass ihre Hetze in unserer Stadt nicht willkommen ist. Ende ist gegen ca. 14 Uhr.

Die Demonstration unter dem Motto „Das Problem heißt Rassismus! Geflüchtete unterstützen!“ richtet sich dabei nicht nur gegen den Naziaufmarsch. Egal ob Pegida, AfD oder die Verschärfung der Asylgesetze: Das Problem heißt Rassismus und muss als solches benannt werden. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass wir solidarisch mit allen Geflüchteten sind. Schon am vergangenen Samstag, als sich 200 Menschen vor die ZUE stellten und am Sonntag, als tausende Besucher zum Tag der offenen Tür in die ZUE strömten, setzten sich viele für eine bessere Anerkennung von Geflüchteten ein. Am kommenden Samstag wollen wir gemeinsam zeigen, dass Hamm alle Geflüchteten willkommen heißt und rechter Hetze entgegentritt.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Demonstration erneut vom antifaschistischen Jugendbündnis haekelclub 590 organisiert. Zu der Demonstration rufen neben dem DGB, dem Evangelischen Kirchenkreis Hamm, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, der Flüchtlingshilfe Hamm e.V. und den Parteien SPD, Grüne und Linke auch der gesamte Runde Tisch gegen Radikalismus und Gewalt auf. Diesem gehören die Stadt Hamm, die Parteien, die Kirchen, die IHK, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände, die Wohlfahrtsverbände, die AIDS-Hilfe, die Arnold-Freymuth-Gesellschaft und viele weiter an.

Gemeinsam können wir am Samstag ein starkes Zeichen gegen rechtes Gedankengut setzen.

weitere Infos: http://haekelclub590.de/